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Mit anderen Worten

ANDREAS BERNHARD  

Warum zitieren Schriftsteller so gern andere Autoren, wenn sie ein Buch beginnen? Über die Funktion des literarischen Mottos.

Sehr erhellende und erheiternde Infografiken zur Frage

aus der Süddeutschen Zeitung  HEFT 15/2012

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Hier ein kurzer Ausblick auf die Titel, die ich als nächstes lesen und besprechen will.

Viva Italia! 😉

©e_mager Fabio Paretta
©e_mager Fabio Paretta : Trügerisches Neapel

Fabio Paretta : Trügerisches Neapel

Ein ganz normaler Frühlingstag in Neapel: Auf den Terrassen der Cafés genießen die Menschen das Leben, während in einer Seitenstraße eine Boutique ausgeraubt wird. Doch diesmal wird ein Schüler erschossen. Nur ein dummer Zufall, oder hatte jemand einen Grund, den Jungen zu beseitigen? Commissario Franco De Santis, der eine Tochter im Alter des Opfers hat, weigert sich, den Fall zu den Akten zu legen. Und stößt auf ein Netz aus Betrügereien, Schulden und Schwarzhandel im großen Stil. Alles deutet auf die Camorra hin, aber Franco De Santis lassen die Mitschüler des ersten Opfers Salvatore nicht mehr los. In ihren Augen liest er Frust, Hass – und Angst ... (Verlagstext)

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©e_mager Domenico Starnone : Auf immer verbunden

Domenico Starnone : Auf immer verbunden

Vanda und Aldo können auf ein langes gemeinsames Leben zurückblicken, auch wenn sie nicht immer glücklich waren. Wie bei vielen Paaren erstickte auch ihre Beziehung irgendwann in Routinen. Als Aldo dann die jüngere Lidia kennenlernt, scheint die Ehe endgültig zerbrochen. Doch die neue Liebe kann die Bande, die die Kinder geknüpft haben, nicht lösen, und so kehrt Aldo nach Hause zurück. Inzwischen sind seit dem Bruch Jahrzehnte vergangen, und die Wunden der einstigen Verletzungen scheinen geheilt - bis zu jenem Tag, als die alte Narbe plötzlich schmerzhaft aufbricht ... (Verlagstext)

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© Kunstmann-Verlag

Maurizio Bettini : Wurzeln 

Ein heilsames Vademecum gegen die Leitkultur- Debatte, eine kluge Warnung vor Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Missbrauch von Tradition und Geschichte.

zu meiner Besprechung vom 10.04.2018

 

 

 

 

 

Alessio Torino : Über mir die Sonne

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© Hoffmann und Campe

Der  eine Sommer im Leben, der alles verändert: Es ist heiß auf Pantelleria, flirrend heiß, und der letzte Sturm hat die Quallen in die Bucht getrieben, wo Tina sie jetzt eine nach der anderen aus dem Wasser fischt und auf den Beton wirft. Es ist der erste Sommer ohne den Vater. Die Mutter ist nach der Trennung mit ihren beiden Töchtern alleine auf die Insel gefahren. Zwischen Rosmarin und Kapernblüten, salziger Haut und sonnenverbrannten Gesichtern, glitzerndem Wasser und felsigen Buchten erleben Tina und ihre Schwester die Fatalität des Erwachsenseins. Alessio Torino erzählt auf einzigartige Weise von dem schmerzlichen Moment der Gewissheit, in dem wir erkennen, dass nichts mehr so sein wird wie zuvor. (Verlagstext)

 

 

 

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© Dumont

Maria Rosaria Valentini : Magnifica

In einem Dorf im Apennin, in dem man nur bleibt, wenn man dort geboren wird, leben Ada Maria und ihr Bruder Pietrino zusammen mit ihrem Vater Aniceto. Das Oberhaupt der Familie interessiert sich vor allem für die Jagd und das Präparieren toter Tiere. Seine Gefühle schenkt er Teresina, einer einfachen, aber feinfühligen Frau, die seit Jahren seine Geliebte ist. Ada Maria ignoriert die Frau zunächst, so gut sie kann. Seit dem Tod der Mutter führt sie den Haushalt und kümmert sich um den geliebten Bruder. Doch wenn sie allein ist, träumt sie von der modernen Welt, den großen Städten und hofft auf ein anderes Leben, das nicht von Entbehrung bestimmt ist. Sie will weg, aber wohin? Ada Maria kennt nur das Dorf und seine eigenbrötlerischen Bewohner. Als sie eines Tages im Wald auf Benedikt, einen Deutschen, trifft, scheint die ersehnte Veränderung Wirklichkeit zu werden. Im Gegensatz zu ihr kennt Benedikt die Welt, von der Ada Maria träumt. Erst viele Jahre später, als sie mit ihrer Tochter Magnifica das Dorf verlassen muss, sieht sie die Kargheit und die Abgeschiedenheit, in der ihr Leben stattgefunden hat, mit ganz anderen Augen. (Verlagstext)

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Da ich nicht alles selber lesen, geschweige denn besprechen kann, was ich gelesen habe, gibt es jetzt hier ein paar sehr schöne Beiträge befreundeter Blogger zu Übersetzungen aus dem Italienischen:

Alessandro Baricco: So sprach Achill (02/2018)  - besprochen bei AstroLibrium

Elena Ferrante: Tetralogie der Neapel-Saga - u.a. bei leckere Kekse, bei buch-haltung.de und aus.gelesen

Möchte jemand seinen Beitrag über einen italienischen Autor auch hier wiederfinden, bzw. verlinken? Bitte melden!

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- Pressemitteilung -

Vertragsunterzeichnung in Rom

Frankfurt / Rom 05.02.2018 – Italien wird Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2023 (18.-22. Oktober). Der Ehrengastvertrag wurde heute Vormittag von Dario Franceschini, dem italienischen Kulturminister, und Juergen Boos, dem Direktor der Frankfurter Buchmesse, im Beisein des Präsidenten des italienischen Verlegerverbandes, Ricardo Franco Levi unterschrieben.

...weiterlesen "Italien wird Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2023"

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Noch kurz bevor sich das Jahr 2017 endgültig verabschiedet, fiel mir ein besonders schöner Blogartikel in die Hand, den ich gerne mit allen Bücherfreunden und -freundinnen teilen möchte. Mit Sarah Sauer spüre ich jetzt so etwas wie eine Seelenverwandschaft.

Hier geht es zu ihrem Beitrag: Das mit den Büchern.

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