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	<title>Neapel Archive - Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</title>
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	<description>Rezensionen und Nachrichten aus dem Literaturbetrieb</description>
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	<title>Neapel Archive - Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</title>
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		<title>Die Autobiographie des Giuliano di Sansevero / Andrea Giovene</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Aug 2023 09:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein junger Herr aus Neapel. Roman. Mit einem Nachwort von Ulrike Voswinkel. Aus dem Italienischen von Moshe Kahn Über dieses Buch: „Giuliano di Sansevero wächst auf in der verfallenden Pracht der Paläste seiner Vorfahren; während des Aufenthalts in einer nahe bei Neapel gelegenen Klosterschule bricht der Erste Weltkrieg aus. Im Schatten des Krieges und in der turbulenten Zeit danach erwachen im jungen Giuliano die Liebe zu den Büchern, das Interesse am weiblichen Geschlecht – und die Neugier auf die Welt.“ (Verlagstext) Sansevero. Dieser Name im Titel war es, der mich aufmerksam machte auf dieses ambitionierte Romanprojekt. Ich habe einen wichtigen Teil meines Lebens in Neapel verbracht und bin mit der Geschichte der Cappella Sansevero in der Altstadt vertraut. Es ist die Privatkapelle des Raimondo di Sangro (1710–1771), Prinz von Sansevero. Wer einmal die Kapelle besucht hat und sich in die mysteriöse Geschichte des Adligen, Alchemisten und Freimaurers vertieft hat, ist nachhaltig beeindruckt. So auch ich. Ich bin also wegen des berühmten Namens im Titel auf eine Ankündigung des Galiani-Verlages aufmerksam geworden und dachte, ich würde nun etwas mehr über die Familie derer von Sansevero erfahren. Aber da habe ich mich getäuscht. Wie das manchmal so ist mit Missverständnissen, führen sie dann doch zu glücklichen Begegnungen. Der Autor Andrea Giovene lebte von 1904 bis 1995 und entstammt der neapolitanischen herzoglichen Familie der Girasole, die ihren Stammbaum bis ins 11. Jahrhundert zurückverfolgen können. Die hier vorliegende fiktive Autobiographie des Giuliano di Sansevero schrieb Giovene zwischen 1966 und 1970. In Italien war die Romanfolge von 5 Bänden damals ein voller Erfolg. Nun liegt endlich auch die deutsche Übersetzung vor, um die sich Moshe Kahn verdient gemacht hat. Der erste Band, den ich vorab als eBook lesen durfte, ist schon erhältlich, die weiteren vier Bände hat der Verlag schon angekündigt und erscheinen nach und nach bis Ende 2023. Andrea Giovene hat seinen Roman in fünf mal fünf lange Kapitel unterteilt. Es entspannt sich eine ausgreifende Lebensgeschichte, die am Anfang des 20. Jahrhundert beginnt und im Jahr 1957 endet. Im ersten Band „Ein junger Herr aus Neapel“ erzählt Giuliano von seiner Kindheit und Jugend. Wir begleiten ihn durchs Haus, durch die engen Gassen der Altstadt Neapels, lernen seine zum Teil skurilen Familienmitglieder kennen. In die lange Geschichte der Vorfahren wird gleich zu Beginn am großen Stammbaum der Familie eingeführt, der in einem abgelegenen Zimmer des Elternhauses ein ganze Wand bis zur Decke füllt; für den kleinen Giuliano anfangs noch nicht bis zum Ende überschaubar. Er muss einen Tisch heranrücken und darauf einen Stuhl stellen, um die weiter entfernten Äste erkennen zu können. Die Ursprünge der Familie ganz am oberen Deckenrand sind für ihn noch völlig unerreichbar. Ein schöne Metapher dafür, dass er erst in seine Familiengeschichte hineinwachsen muss. Einen großen Teil des ersten Buches nimmt die so gar nicht kindgerechte Erziehung des „jungen Herrn“ in einem Klosterinternat, das von Benediktinermönchen geleitet wird, ein. Überhaupt ist er in der verschrobenen Adelsfamilie viel zu sehr sich selbst überlassen, was er einerseits genießt, was ihn andererseits zu einem Aussenseiter macht. Die persönliche Geschichte des Jungen ist verflochten mit der Geschichte Italiens und Europas zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Der Adel und die Adelsfamilien verlieren ihre Bedeutung und ihren Einfluss. Die politischen Verhältnisse sind in Bewegung. Mit Mussolini und dem italienischen Fascismo entstehen nicht nur in der Politik, sondern auch in der Familie Sansevero verschiedene Lager. Durch verwandschaftliche Querelen und Betrügereien schmilzt das riesige Vermögen die Familie zusehends. Man zieht in ein neues Haus, lebt aber immer noch das Leben des bourbonischen Adels. Giuliano bekommt ein Zimmer im hintersten Teil des neuen Hauses auf dem Monte di Dio, das man über einen außen angebauten Korridor erreichen kann. Auch hier versinnbildlicht sich seine Aussenseiterrolle. „Die nahezu einen Meter dicken Mauern, die massiven Fensterblenden aus Kastanienholz hielten jeden Lärm von diesem Teil des Hauses fern, obwohl der Ort an sich schon still und einsam gelegen war. Das andere Fenster war eine Fenstertüre und in Wirklichkeit auch der Eingang zu diesem Zimmer, denn zu ihm führte ein langgestreckter, geradezu schwebender Korridor, auf den hinaus sich keine weiteren Türen öffneten.“ Dieses Zimmer wird Giuliano zur Festung, in der er sich ungestört der Lektüre und dem Nachdenken widmen kann. Besuch hat er dort nur selten, ungebetene Gäste kündigen sich durch das Knarren auf dem Korridor an. „Nur über den schwebenden Korridor kommunizierte ich mit den anderen im Haus, doch eigentlich war ich durch ihn von ihnen getrennt. Ich betrachtete ihn als wesentlichen Teil meines Herrschaftsbereichs und der Grenze, so wie es Nationen mit den Alpenpässen tun.“ Von hier aus startet er auch seine Erkundungen beim anderen Geschlecht. Ein Mädchen in der Nachbarschaft wird im zur Freundin und Vertrauten. Aber auch hier erlebt er Entäuschungen. Erst hatte ich Bedenken, ob ich Lust auf eine endlos erscheinende Lebensgeschichte hätte, die noch dazu „nur“ die Übersetzung eines alten Buches ist. Moshe Kahn, der sich auch schon anderer Großprojekte (siehe das lange für unübersetzbar gehaltene Buch „Horcynus Orca“) erfolgreich angenommen hat, schafft es aber, eine zeitgemäße, flüssig lesbare Lektüre zu liefern. Das Nachwort von Ulrike Voswinkel würdigt das Projekt Adrea Giovenes ausführlich. Hier findet sich auch eine hervorragende Zusammenfassung des Inhalts und der Verbindungen zum Leben des Autors. Die italienische Ausgabe ist in einem Band mit fast tausend Seiten erschienen. Der Galianiverlag hat fünf lesefreundliche Bände darausgemacht. Der Einzelpreis von 26 € pro Band für das gebundene Buch erscheint mir aber zu hoch. https://www.galiani.de/buch/andrea-giovene-die-autobiographie-des-giuliano-di-sansevero-9783869712659</p>
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		<title>Se Steve Jobs fosse nato a Napoli /di Antonio Menna</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2022 09:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
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		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Erfindung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei arme Jungs in einer Garage in Neapel haben die Idee ihres Lebens. Doch in Neapel ist es nicht möglich, mit ehrlichem Erfindergeist etwas Weltbewegendes auf die Beine zu stellen. Und genauso wie es beschrieben wird, habe ich es erlebt. Die schönste Stadt der Welt eignet sich nicht für tolle Pläne.</p>
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		<title>&#8222;Così parlò Bellavista&#8220; auf der Bühne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Sep 2018 15:53:18 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>“Così parlò Bellavista” von L. de Crescenzo ist auf dem Theater angekommen. Premiere war am 26.09.2018 in San Carlo, Napoli. Weitere Theater folgen mit Aufführungen.</p>
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		<title>Am Hügel von Capodimonte / Wanda Marasco</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jul 2018 18:15:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Gastland Italien]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Familiensaga]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neapel ins Herz geschaut - wie Geister und Ahnen die Familiengeschichte bestimmen. Ein berauschendes Bild einer Stadt.</p>
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		<title>Den Himmel finden &#8211; La Natura Esposta / von Erri de Luca</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jul 2018 19:14:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Erri de Luca erzählt von Gott und der Welt.<br />
Pars pro toto. Die Natur des Glaubens wie durch die Lupe über ein kleines Detail betrachtet. </p>
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		<title>Zurückgeblickt &#8211; Neapel im Jahr 2000</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2018 18:19:26 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Brücke von Deutschland nach Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Neapel]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Stadt macht &#8222;Bella Figura&#8220; und mausert sich zur Metropole Ihr Name ist Programm: Neapolis (griechisch = neue Stadt). Seit fast 3000 Jahren behauptet sich die im Golf Partenopes gegründete Stadt, gegen alle Wirren und Katastrophen. Erfolgreich trotzt sie allen Besatzern und Herrschern.Von der gefürchteten Durchgangsstation zu den Traumurlaubszielen der Deutschen im Süden Italiens hat sie sich zur lebendigen Großstadt mit einzigartigem Flair gemausert.Dem &#8222;neuen&#8220; Bürgermeister Bassolino zu viel zu verdanken: Neapel ist heute eine ernst zu nehmenden Kongressstadt und touristische Metropole. Die Straßen sind sicherer geworden. Viele Kulturschätze sind heute dem Publikum zugänglich, die Parks sind herausgeputzt. Zwar ist die Camorra nicht unschädlich gemacht, aber sie wurde doch in engere Schranken verwiesen.Anlässlich des G7-Gipfels im Jahre 1994 wollte Neapel &#8222;Bella Figura&#8220; machen &#8211; und diese ureigene italienische Schwäche erwies sich diesmal als Stärke. Was Sicherheit und Ordnung angeht, ist sie auf dem besten Weg, sich zu einer Großstadt wie jede andere zu entwickeln. Wenn das gelingt, wird sie einzigartig dastehen! Denn gepaart mit ihrer herrlichen Naturkulisse, dem stets milden Klima und dem freundlichen Wesen ihrer Einwohner (hier ist der Ärmste noch nobel und der Reichste gibt sich ganz unverbildet herzlich), sticht sie jede andere Stadt Europas aus.Noch bleibt vieles zu verbessern, aber wer ein Gespür dafür hat, begreift, dass Neapel und Kampanien wirklich alles zu bieten haben: gute Verkehrsanbindungen, herrliches Wetter und eine touristische Schatztruhe:Geschichte, Kunst, Architektur, Religion, Archäologie, Gastronomie und natürlich Natur. So ist den wenigsten bekannt, dass in Kampanien sogar ein Dinosaurier gefunden wurde. Eine Entdeckungstour durch die Stadt beschert auf jeden Fall viele unvergessliche Augenblicke. weiterlesen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litblogkoeb.de/zurueckgeblickt-neapel-im-jahr-2000/">Zurückgeblickt &#8211; Neapel im Jahr 2000</a> erschien zuerst auf <a href="https://litblogkoeb.de">Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</a>.</p>
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		<title>Trügerisches Neapel / Von Fabio Paretta</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2018 11:02:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Gastland Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Neapel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ja, da bin ich einem Irrtum aufgesessen. Nicht alles, was italienisch klingt, ist es auch. Fabio Paretta ist das Synonym eines deutschen Autors, der mit seiner italienischen Frau und zwei Kindern in Rom lebt. Aber wenn im Titel das Wort Neapel vorkommt, ist es um mich geschehen, habe ich doch selbst dort einige Jahre gelebt. &#8222;Trügerisches Neapel&#8220; ist schon der zweite Fall für Commissario Franco De Santis. In &#8222;Die Kraft des Bösen&#8220; tritt er zum ersten Mal auf. Er lebt von seiner Frau Isabella und der gemeinsamen Tochter Ludovica getrennt. Letztere ist fast 15, wie sie immer wieder betont. De Santis macht sich große Sorgen um sein Töchterchen, das in seinen Augen viel zu viel Freiheiten hat und sich mit Leuten abgibt, die er nicht einschätzen kann. Seine Frau Isabella hat sich mit dem reichen Arzt und Lebemann Baldini eingelassen, den seine Tochter schon Pa nennt. De Santis selbst hat ein Auge auf die Staatsanwältin Elvira Barbarossa geworfen, die aber eine sehr schwer zu beeindruckende Frau ist. Das alles geht De Santis gehörig gegen den Strich. Jetzt ist wieder einmal ein Wochenende, an dem Ludovica wie vereinbart bei ihm ist, doch ein neuer Fall hält ihn und seine Crew in Atem. Der 16jährige Salvatore aus dem Viertel Ponticelli wird erschossen aufgefunden. Er liegt in der schicken Herrenboutique &#8222;Gentlemen&#8220; in der Via Carlo Poeri, einer sehr guten Adresse an der Riviera di Chiaia. Salvatore hatte dort einen Job und träumte davon, nach dem Abitur auf eine Universität in den USA zu gehen. De Santis und seine Mitarbeiter verlieren sich bei der Aufklärung der Umstände in immer mehr Seitenwege, finden Zusammenhänge mit anderen Todesfällen und kommen natürlich auch mit der Camorra in Berührung. Dabei treten sie auch noch den Kollegen von der DIA (Direzione Investigativa Antimafia), der Spezialeinheit gegen das organisierte Verbrechen, auf die Füße. Fabio Paretta lässt uns zusammen mit De Santis in seinem alten Alfa Romeo kreuz und quer durch die Stadt rasen. Dabei lernen wir ganz nebenbei die einzelnen, sehr unterschiedlichen Stadtviertel mit ihren Problemen und Eigenheiten kennen. Besonders die Jugendlichen stehen dabei im Mittelpunkt. Aber nicht nur die Menschen haben in Neapel besondere Charakterzüge, sondern auch die einzelnen Stadtviertel, die jedes für sich ein eigenes Dorf bilden. Selten habe ich das in einer anderen Stadt so erlebt. Es hat mir Spaß gemacht, während des Lesens in alten Erinnerungen an das wilde und liebenswerte Neapel zu schwelgen. Paretta gibt jeder Figur eine eigene Geschichte, das macht alle Personen plastisch und verstehbar. Er spielt mit den charakterlichen Gegensätzen seiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, wobei der Witz nicht zu kurz kommt. Auch die Sorgen und Lebensumstände der kleinen Leute im Viertel Ponticelli werden gut porträtiert. Auf der anderen Seite stehen die Reichen, hier exemplarisch Stefano Baldini, der mit &#8222;etwa vierzig Vertretern der neapolitanischen Hautevolee&#8220; den Geburtstag von Ludovica auf seinem Landgut auf Ischia feiert. Wir haben hier einen rasant erzählten Krimi, der an keiner Stelle langweilt und noch am Ende mit Überraschungen aufwartet. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und wünsche der so sympathischen wie verschrobenen Crew von De Santis noch viele neue Fälle.  Wenn ich das Buch mit irgendetwas vergleichen sollte, fallen mir die Bücher von Donna Leon ein, was absolut als Kompliment gemeint ist. &#8230;&#8230;&#8230;.. Werbung! Trügerisches Neapel : ein Fall für Commissario De Santis / Fabio Paretta. &#8211; 1. Aufl., Originalausg. ; 381 S. &#8211; Penguin: München, 2018. &#8211; ISBN 9783328100874 kart. : 10,00 €  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litblogkoeb.de/truegerisches-neapel-von-fabio-paretta/">Trügerisches Neapel / Von Fabio Paretta</a> erschien zuerst auf <a href="https://litblogkoeb.de">Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</a>.</p>
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