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	<title>Fundstücke Archive - Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</title>
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	<description>Rezensionen und Nachrichten aus dem Literaturbetrieb</description>
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		<title>Der Eklat / Dennis Kornblum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 12:31:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal ist es einfach der Zufall, der ein Buch in meine Leseliste spült. Der kleine Verlag &#8222;Kuuuk mit 3U&#8220; aus Königswinter bei Bonn ist einer der vielen unabhängigen Verlage. Der Zufall muss sehr groß sein, um diesen zu finden. Leider hat er auch eine der schlechtesten Homepages, die ich je gesehen habe. Und doch und gerade dort bin ich auf ein sehr spannendes Buch gestoßen. Es heißt &#8222;Der Eklat&#8220; und wurde vom Bonner Autor Dennis Kornblum geschrieben. Zu Beginn der Lektüre tat ich mich erst einmal sehr schwer mit den wohlgeformten, fast schon gedrechselten langen Schachtelsätzen. Doch dann wurde ich förmlich hineingezogen. Ich vergaß, dass ich nur einen Text las. Es war, als säße ich vor dem Bildschirm und verfolgte gebannt ein Interview zwischen einem bekannten Fernsehmoderator und einem Journalisten. Sie kennen das: Sie zappen durchs Programm und bleiben bei einem dokumentarischen Format hängen. Sie haben den Anfang verpasst und wissen noch gar nicht so genau, worauf das Gespräch der beiden hinausläuft. Irgendwie haben Sie den Vorspann verpasst und auch von &#8222;dem Eklat&#8220; haben Sie nur am Rande mitbekommen. Dennis Kornblum beteiligt Sie ohne weitere Infos an der Diskussion: &#8222;Ja schön, dass das heute geklappt hat, Herr Hagen.&#8220; So der Einstieg in den Text. Herr Hagen ist als Journalist die Person im Buch, die die ganze Zeit um Objektivität bemüht ist, obwohl gerade sein Berufststand durchgehend im Verdacht steht, nicht objektiv zu berichten. Und worum geht es nun? Im Laufe der Lektüre erfahren wir, dass der Autor Jascha Wrobel in einer Talkshow ausfallend, gar handgreiflich geworden sein muss. Er ließ es zu dem besagten Eklat kommen. Nun sitzt er in Untersuchungshaft. Erst ganz am Ende des Romans werden wir wissen, worin genau der Eklat bestanden hat. Neben des Gesprächs der beiden Männer, Journalist und Moderator, werden für das Publikum kurze Rückblicke eingeblendet, was den Anschein von Objektivität erwecken soll. Zum Teil werden diese Rückblicke mit der Sicht Jascha Wrobels verwoben, der die einzige Ichperspektive im Roman einnimmt und so nicht nur zum Gegenstand der Diskussion, sondern auch zur Hauptperson im Roman wird. Wir lernen schnell, dass Wrobel alle möglichen &#8222;nichtwoken&#8220; Ansichten vertritt. Sowohl in seinen Büchern als auch in den vielen Talkshows, zu denen er gerne eingeladen wird. Er ist Impfgegener, gegen das Gendern, frauen- und ausländerfeindlich und überhaupt gegen alles, was der so genannte Mainstream zur Zeit als political correct empfindet. Er wirft den Medien einseitige, zu linke Berichterstattung vor etc. Erstaunlichwerweise ist er aber auch für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Außerdem ist er mit einer Türkin verheiratet. Kurz, er ist schwer zu fassen und schwer einer Seite zuzuordnen. Als Gegenpart fungiert im Roman die Journalistin Jasmina Lorentz. Sie verkörpert die Haltung derjenigen, die sich für eine gleichberechtigte Gesellschaft einsetzen und das auch sprachlich mit gendergerechter Sprache sichtbar machen. Sie ist das erklärte Feindbild Jascha Wrobels. In den verschiedenen Situationen treffen Sie auf einander und verwickeln sich jedesmal in heftige Streitgespräche. In den Passagen, in denen Jascha Wrobel als Kommentator der Situation auftritt, wir seine persönlichen Gedanken &#8222;lesen&#8220; können, erfahren wir viel über seine Herkunft, seinen Autismus &#8211; angeblich hat er Asperger, über seine Jahre in einer psychatrischen Wohngruppe und wie er dort seine Frau kennen gelernt hat. Sie war seine Psychologin und der erste Mensch, zu dem er Vertrauen fassen konnte. Sie war es auch, die ihn ermuntert hat, zu schreiben und auf eigenen Beinen zu stehen. Eine regelrechte Erfolgsgeschichte und auch etwas rührend. Durch die Liebe und Heirat findet er das Glück und seine Freiheit. Er schafft es, mehrere Bücher zu veröffentlichen, die nach einem holprigen Start im Selbstverlag endlich sogar zu Bestsellern wurden. Sie wurden in mehreren Sprachen herausgebracht und waren mehrfach für den deutschen Buchpreis nominiert worden. Viel mehr will ich gar nicht zum Inhalt sagen. Nur so viel: es werden fast alle brisanten Themen angeschnitten, die uns heute beschäftigen. Der Talkshow-Betrieb wird genauso aufs Korn genommen, wie der unabhängige Journalismus, die Diskussion um Genderfragen, den Klimawandel, die Ausländer- und Frauenfeindlichkeit. Der besondere Kunstgriff Kornblums ist es, den Protagonisten, die &#8222;Ich-Figur&#8220;, die normalerweise die Sympathien der Leserschafft auf sich zieht, all die Meinungen vertreten zu lassen, die nicht korrekt sind. Diesen Twist musste ich beim Lesen bewältigen, denn immer mal wieder fand ich auch die sympathische und menschliche Seite desjenigen, dessen Meinungen ich ganz bestimmt nicht teile. Ich empfehle diesen Roman ausdrücklich! Lassen Sie sich von den Schachtelsätzen nicht abschrecken. Sie gehören zu Jascha Wrobel &#8211; genauso, wie zum Autor Dennis Kornblum. Zum Autor Dennis Kornblum, geboren 1980, wohnhaft derzeit in Bonn, hat schon in der Grundschule angefangen, seinen ersten Roman zu schreiben. Nach einem abgebrochenen Psychologiestudium begann eine Odyssee durch Wohnheime und Institutionen, die ihn immer wieder mit der Welt fremdeln ließ. 2007 erhielt er die Diagnose Asperger-Syndrom. Offen geht er damit um, klug, nachdenklich &#8230; und nun wieder viel schreibend &#8230; so sieht er diese Welt verdammt genau. Quelle: Verlag &#8212; ……… Werbung Der Eklat / Dennis Kornblum. &#8211; 1. Auflage, 228 Seiten. &#8211; Königswinter: Kuuuk-Verlag, 2026. &#8211; ISBN 978-3-96290-053-3 Zum Kuuuk-Verlag&#8212;&#62;</p>
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		<title>Darf H.P. noch gelesen werden?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 16:24:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[#Frage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://litblogkoeb.de/darf-h-p-noch-gelesen-werden/">Darf H.P. noch gelesen werden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://litblogkoeb.de">Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</a>.</p>
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		<title>Nachlese zur Leipziger Buchmesse &#8217;24</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2024 17:23:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Nachlese zur Leipziger Buchmesse 2024 mit besonderer Beachtung der Gastlandregion Niederlande &#038; Flandern, der unabhängigen Verlage. </p>
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		<title>Der Stöckelschuh am Ai Petri Massiv. Reiseglossen / Ulrike Maria Hund</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2024 15:25:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Die beliebtesten Reisegeschichten der letzten zehn Jahre, voll Komik, Poesie und einem subversiven Blick auf den Alltag unterwegs. Mit Druckgrafiken von Petra Pickschuhn humorvoll illustriert.“ (Rückentext) Mit der dritten erweiterten Auflage ihres Büchleins „Der Stöckelschuh am Ai Petri Massiv“ entführt uns Ulrike Maria Hund auf eine kurzweilige Reise zu ihren eindrucksvollsten Erlebnissen als Reiseleiterin. Auf 111 Seiten bietet dieses Buch mehr als nur einen gewöhnlichen Reisebericht; es ist eine Sammlung von kurzen, aber lebendigen Momentaufnahmen aus aller Welt. Jede der etwa dreißig Geschichten, die sich über ein bis zwei Seiten erstrecken, ist ein Fenster in eine andere Kultur und Mentalität. Von Italien bis Georgien, von Übersee bis zu den heimischen Gefilden, fängt Hund die Essenz ihrer Erlebnisse in prägnanten, humorvollen und oft poetischen Szenen ein. Ihre Fähigkeit, alltägliche Begebenheiten in etwas Bemerkenswertes zu verwandeln, zeugt von ihrem Talent als Drehbuchautorin und Geschichtenerzählerin. Das Buch ist nicht nur eine Ansammlung von Reiseanekdoten; es ist eine Feier der kleinen, oft übersehenen Momente, die das Reisen so einzigartig machen. Hund versteht es meisterhaft, die Leser zum Schmunzeln zu bringen, während sie gleichzeitig einen Einblick in die fremden Kulturen gewährt. Die in den Text eingestreuten Illustrationen von Petra Pickschun lockern den Text auf. Sie ergänzen Hunds Worte mit einer kunstvollen Visualisierung, die das Leseerlebnis bereichert. &#8222;Der Stöckelschuh am Ai Petri Massiv&#8220; ist eine Hommage an die Vielfalt der Welt und an die kleinen Wunder, die uns im Alltag begegnen. Für jeden, der die Welt durch die Augen einer erfahrenen Reisenden sehen möchte, ist dieses Buch ein Muss. Es erinnert uns daran, dass die schönsten Geschichten oft in den unscheinbarsten Momenten verborgen liegen. Für einige macht das Buch Lust auf die nächste Reise, anderen hilft es vom Sessel aus an der Vielfalt der Kulturen teilzuhaben. ……… Werbung Hund, Ulrike Maria. „Der Stöckelschuh im Ai Petri Massiv. Reiseglossen“. illustriert von Petra Pickschun. 3., erweiterte Auflage. Norderstedt: bod, 2023. ISBN 9783758310126. – 12,90 €</p>
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		<title>Alfred Nobel / Ingrid Carlberg</title>
		<link>https://litblogkoeb.de/alfred-nobel-ingrid-carlberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 10:28:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Schatten des Dynamits: Alfred Nobels Erbe neu beleuchtet. Ingrid Carlgrens 'Alfred Nobel: Die Biografie' ist nicht nur eine Erzählung, sondern ein Nachschlagewerk, das den Erfinder des Dynamits in nie dagewesenem Licht zeigt. </p>
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		<title>K.O. / Maurizio Fiorino</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Nov 2023 09:08:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die düstere Realität eines süditalienischen Dorfes der achtziger Jahre. Maurizio Fiorino skizziert in seinem Roman "K.O." die trostlose Welt des jungen Biagio. Zwischen toxischer Männlichkeit, fehlenden Vorbildern und verpassten Chancen offenbart sich eine erbarmungslose Reise, die von Hoffnung durchzogen ist, jedoch in einer überraschenden Wendung endet. Fiorino bewahrt trotz der harten Realität eine poetische Note und wirft mit "K.O." die Frage auf: Welche Vorbilder braucht es, um den Teufelskreis von Hässlichkeit und Gewalt zu durchbrechen?</p>
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		<title>Wir haben &#8217;ne Meise.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Apr 2023 07:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#stayathome]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 4. April im Alten Apfelhof: &#8211; Du, Schatz? &#8211; Ja? &#8211; Baust Du mir einen Meisenkasten? Eine Anleitung steht im Internet. &#8211; Mach ich. &#8230; Im Internet steht aber auch, dass die Kästen spätestens im Februar hängen müssen. &#8211; Na ja. Es sind ja noch 10 Monate bis Februar. Und außerdem haben die Meisen kein Internet. &#8211; So. Fertig! Ich hänge den Kasten in den Haselbusch. Das Loch ist groß genug für Kohlmeisen. &#8212;&#8212;- Am 7. April bei Karl und Lisa Blaumeise: &#8211; Du, Schatz? &#8211; Ja? &#8211; Bei den Leuten, die uns das ganze Jahr die leckeren Körner hinlegen, hängt jetzt ein wunderschönes Häuschen. Können wir da nicht einziehen? &#8211; Aber wir haben doch unser Nest schon fast fertig. Du wolltest doch übermorgen schon Eier legen. &#8211; Ja, aber diese riesige Röhre hier unter dem Briefkasten ist wirklich nicht ideal. Jede blöde Katze kann da ran. Und dann immer die Störungen wenn Post kommt. Im anderen Häuschen hätten wir Erstbezug. Da gibt es auch Wasser und viele Insekten. Vom leckeren Fettfutter und den Körnern mal ganz zu schweigen. &#8211; Na dann müssen wir uns aber sputen. &#8211; Ja, vor allem bevor die Kohlmeisen das spitzkriegen. Vogelfutter kaufen wir bei &#8230; ach egal. Lesefutter leihen wir in der Bücherei 😉 Hier empfehle ich zum Thema passend:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litblogkoeb.de/blaumeisen/">Wir haben &#8217;ne Meise.</a> erschien zuerst auf <a href="https://litblogkoeb.de">Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</a>.</p>
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		<title>Leben in Zeiten der C&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2020 17:45:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#stayathome]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hütte in mir&#8230; Oft habe ich die große Sehnsucht, mich auf eine Berghütte zurückzuziehen. ganz einfach zu leben, nur die nötigsten Bedürfnisse zu befriedigen und ansonsten &#8211; RUHE. Ich höre es auch von anderen &#8211; vor allem, wenn es eng wird im Leben. Die Tiny-House-Bewegung geht in die gleiche Richtung. Minimalismus, Marie Kondō &#8211; all das entspringt dem Bedürfnis des modernen, gestressten und gehetzten Menschen, wieder die Kontrolle über sein eigentliches, sein gesundes Leben zurück zu bekommen. Wer es wirklich einmal mit der Hütte ernst gemacht hat (Paolo Cognetto, Henry D. Thoreau), stellt fest, dass es gar nicht darauf ankommt, wie sehr man sich beschränkt und zurückzieht, wenn man nichts in sich selbst ändert. Das Problem liegt im Mindset. Die gehetzte Seele darf nicht einfach so in die enge Hütte gequetscht werden. Sie muss zur Ruhe kommen und erst einmal auf das kleine, menschliche Maß zurückgebracht werden. Das Herz muss wieder seinen eigenen Takt schlagen dürfen, der Atem muss seinen persönlichen Rhythmus finden, der Kopf muss die Gedanken frei fließen lassen dürfen. Dann kann die Seele wieder frei schwingen und findet zu ihrer richtigen Größe zurück. Wenn Herz, Kopf und Atem zur Ruhe gekommen sind, gelingt es der Seele wieder, ihre Flügel zur vollen Spannweite zu entfalten. Dazu brauchen wir nicht die Hütte am Berg oder im Wald und auch nicht die einsame Insel. So schön und romantisch diese Bilder auch sein mögen.Wir brauchen vielmehr eine Zeit der Besinnung ohne übermächtige Anforderungen von außen. Dazu kann diese Krise helfen, denn plötzlich muss sich keiner mehr rechtfertigen. Das kreative Nichtstun ist das Gebot der Stunde. Termine sind gestrichen, der Freizeitdruck ist aufgelöst. Das Gefühl, draußen etwas zu verpassen, gibt es nicht mehr. Das ist die Chance zu sich zu kommen. Nutzen wir sie!</p>
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		<title>Über das Übersetzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2018 13:24:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es wird oft beklagt, dass den ÜbersetzerInnen von Literatur zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Ich versuche bei meinen Besprechungen, niemals zu vergessen, auch die zu würdigen, die uns Literatur aus anderen Sprachräumen nahebringen. Mein Schwerpunkt liegt hier vor allem auf den Titeln aus dem Italienischen, da ich das Original mit dem deutschen Text vergleichen kann. Aber auch wenn man nicht beurteilen kann, wie exakt die Übersetzung ist, so merkt man doch schnell, ob der Text gelungen ist. Viele gute Gedanken zum Handwerk und zu den Möglichkeiten von Übersetzungen finden sich auf der Plattform Tralalit.  Allen Ferrante-Fans möchte ich besonders den Artikel von Julia Rosche vom 8.8.2018 ans Herz legen. Hier wird einmal gefragt, ob Autor und Übersetzer nach der Fertigstellung eines Textes überhaupt noch wichtig sind. Ich finde ja! Aber lesen Sie selbst: &#8222;Der Tod der Autorin&#8220;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litblogkoeb.de/ueber-das-uebersetzen/">Über das Übersetzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://litblogkoeb.de">Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</a>.</p>
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		<title>&#8222;Così parlò Bellavista&#8220; auf der Bühne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Sep 2018 15:53:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Gastland Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Napoli]]></category>
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		<category><![CDATA[Teatro San Carlo]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>“Così parlò Bellavista” von L. de Crescenzo ist auf dem Theater angekommen. Premiere war am 26.09.2018 in San Carlo, Napoli. Weitere Theater folgen mit Aufführungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litblogkoeb.de/cosi-parlo-bellavista-auf-der-buehne/">&#8222;Così parlò Bellavista&#8220; auf der Bühne</a> erschien zuerst auf <a href="https://litblogkoeb.de">Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</a>.</p>
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