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	<title>Geschichte Archive - Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</title>
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	<description>Rezensionen und Nachrichten aus dem Literaturbetrieb</description>
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	<title>Geschichte Archive - Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</title>
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		<title>La Storia / von Elsa Morante</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Oct 2024 08:40:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>La Storia von Elsa Morante gehört zu den großen Klassikern der italienischen Literatur. Bereits Anfang des Jahres brachte der Wagenbach-Verlag eine Neuübersetzung des Romans heraus, die von Maja Pflug und Klaudia Ruschkowski meisterhaft angefertigt wurde. Auf der Leipziger Buchmesse wurde das Werk bereits mit großem Erfolg vorgestellt, aber jetzt, mit Italien als Gastland der Frankfurter Buchmesse 2024, rückt es erneut ins Rampenlicht. Warum wurde dieses Buch neu übersetzt? Und warum ist La Storia heute so relevant wie nie zuvor? Ich glaube, das hat viel mit der zeitlosen Aktualität des Romans und dem klugen Timing der Neuauflage zu tun. Warum eine Neuübersetzung – und warum jetzt? Der Wagenbach-Verlag hat La Storia nicht zufällig Anfang 2024 neu herausgebracht. Italien als diesjähriges Gastland der Frankfurter Buchmesse gibt der Neuübersetzung eine zusätzliche Dimension. Die Leipziger Buchmesse war der erste Schritt, den Roman ins Bewusstsein der Leser zu bringen, aber der langfristige Plan scheint klar: La Storia steht sinnbildlich für das literarische Erbe Italiens und ist ein zentrales Werk, das gerade in diesem Jahr besonders ins Gespräch gebracht werden sollte. Maja Pflug und Klaudia Ruschkowski haben Morantes komplexe, poetische Sprache in eine moderne deutsche Fassung übersetzt, die den Roman für heutige Leser neu erfahrbar macht. Die Neuübersetzung schafft es, die Feinheiten und emotionalen Tiefen des Originals einzufangen, die in älteren Übersetzungen teilweise verloren gingen. Dass das Buch ausgerechnet in einem Jahr veröffentlicht wurde, in dem Italien im Fokus der internationalen Literaturwelt steht, zeigt, wie strategisch Wagenbach dieses Projekt angegangen ist. Die Relevanz von Morantes Erzählung heute La Storia ist weit mehr als ein historischer Roman über den Zweiten Weltkrieg. Morante erzählt von den Menschen, die oft übersehen werden – den &#8222;kleinen Leuten&#8220;, die unter den Folgen großer Ereignisse leiden. Ida Ramundo, die Protagonistin, und ihr Sohn Useppe stehen stellvertretend für all diejenigen, deren Leben durch Krieg und politische Entscheidungen zerstört wird. Und genau hier liegt die Aktualität des Buches. In einer Welt, in der Konflikte und Flucht immer wieder zentrale Themen sind, ist Morantes Erzählung erschreckend relevant. Die Geschichte berührt uns heute genauso wie in den 70er Jahren, weil sie universelle menschliche Fragen stellt: Wie überleben wir in Zeiten der Zerstörung? Wie bewahren wir unsere Menschlichkeit? Das macht den Roman so zeitlos – und die neue Übersetzung bringt diese Fragen mit einer sprachlichen Klarheit auf den Punkt, die im Jahr 2024 noch intensiver wirkt. Von Leipzig nach Frankfurt Dass der Roman bereits auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt wurde, zeigt, wie klug der Wagenbach-Verlag die Veröffentlichung geplant hat. Doch das große Highlight ist sicherlich die Frankfurter Buchmesse, bei der Italien als Gastland eine zentrale Rolle spielt. In diesem Kontext erscheint La Storia nicht nur als ein einzelnes Werk, sondern als Teil einer größeren literarischen Bewegung, die das kulturelle Erbe Italiens feiert. Wagenbach hat mit dieser Neuübersetzung gezeigt, dass es darum geht, Klassiker lebendig zu halten und sie für die Gegenwart neu zu interpretieren. Fazit: La Storia von Elsa Morante in der Neuübersetzung von 2024 ist nicht nur ein Geschenk für Liebhaber italienischer Literatur, sondern auch ein Werk, das gerade jetzt, mit Italien als Gastland der Frankfurter Buchmesse, besonders ins Gespräch gehört. Wer den Roman noch nicht kennt, hat jetzt die perfekte Gelegenheit, ihn in einer modernen und eindrucksvollen Fassung zu entdecken. Über die Autorin: Elsa Morante (1912–1985) war eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen Italiens und eine zentrale Figur der europäischen Nachkriegsliteratur. Sie wuchs in Rom auf und begann schon früh, Kurzgeschichten und Kinderliteratur zu schreiben. Ihr literarischer Durchbruch kam 1957 mit dem Roman L&#8217;Isola di Arturo (Arturos Insel), für den sie den renommierten Premio Strega gewann. Ihr Meisterwerk La Storia (1974) gilt als eines der wichtigsten Bücher über die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und die Auswirkungen auf das Leben einfacher Menschen. Morantes Werke zeichnen sich durch ihre poetische Sprache und ihre tiefe Empathie für die Leidenden aus. Sie war mit dem Schriftsteller Alberto Moravia verheiratet und eine enge Freundin von Pier Paolo Pasolini. Elsa Morante bleibt eine prägende Stimme der italienischen Literatur. Elsa Morante: La Storia. &#8211; Aus dem Italienischen von Maja Pflug und Klaudia Ruschkowski. &#8211; Wagenbach Verlag, Berlin 2024. &#8211; 1.376 Seiten, ISBN: 978-3-8031-3367-5. Siehe auch meine Artikel über frühere Veranstaltungen unter der Kategorie Buchmesse.</p>
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		<title>Ginsterhöhe / Anna-Maria Caspari</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Sep 2023 08:31:34 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Eifel]]></category>
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		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Roman &#124; Ein Eifeldorf, das zwischen den Weltkriegen zum Spielball der Geschichte wird&#160; Eine Geschichte von Liebe und Mut in unruhigen Zeiten 1919: Albert kommt am Ende des ersten Weltkriegs in das kleine Eifeldorf Wollseifen von der Front nach Hause, wo ihn der Hof, seine Frau und sein kleiner Sohn erwarten. Ein schrecklicher Krieg ist vorbei. Alberts bester Freund ist, wie so viele junge Männer mit ihm, auf schreckliche Weise umgekommen. Albert hat zwar überlebt, aber eine Kugel hat ihm das halbe Gesicht zerstört. Seine Frau fürchtet sich vor ihm, auch im Dorf wird geredet. Er selbst verliert fast seinen Lebensmut, bis ihm ein Chirurg in Bonn zu einem „neuen“ Gesicht verhelfen will. Die Menschen in Wollseifen kommen langsam wieder auf die Beine und wollen den letzten Krieg schnell vergessen. Sie meinen, die neuen politischen Strömungen im fernen Berlin betreffen ihre kleine Welt in der Eifel nicht. Doch da haben sie sich getäuscht. Ganz in der Nähe ihres Dorfes auf der Ginsterhöhe soll eine Schulungsstätte für den Nachwuchs des nationalsozialistischen Führungskaders gebaut werden. Vogelsang! Plötzlich liegt Wollseifen mitten im Geschehen. Es soll zum Vorzeigedorf werden. Alles was das Bild stören könnte &#8211; der polnische Vorarbeiter, die jüdisch-stämmige Gutsbesitzerin, das behinderte Kind &#8211; all das darf es nicht mehr geben. Schnell kristallisiert sich auch im Dorf heraus, wer auf welcher Seite ist, wer Mitläufer oder gar Befürworter des braunen Regimes ist &#8230; Anna Maria Caspari lässt uns in ihrer Dorfbiographie „Ginsterhöhe“ ganz nah ran ans Geschehen rund um Vogelsang und den Bau der Rurtalsperre. Wir erleben hautnah zusammen mit den Menschen im Dorf, wie es damals gewesen sein muss. Bei der Lektüre fühlte ich mich an die Erzählungen meines Großvaters erinnert, der ebenfalls aus der Grenzregion Belgien / Deutschland stammte und mir oft von Kaffeeschmuggel, Landwirtschaft und schweren Zeiten berichtete. Er muss so alt wie Albert gewesen sein. Leider war ich zu jung, um meinem Großvater die richtigen Fragen zu stellen. Gut, dass Romane wie „Ginsterhöhe“ diese Zeiten zum Leben erwecken, auch und gerade wenn sie schwierige Themen behandeln. Interessant finde ich Casparis Kunstgriff, die Geschichte des Dorfs ganz auf der untersten Familienebene spielen zu lassen und die entferntere Politik in den Tagebuchaufzeichnungen des Dorfschullehrers wie einen Zeitstrahl daran anzulegen. Und ja! Falls Sie sich das gerade gefragt haben: Man kann auch noch ein weiteres Buch mit Gewinn lesen, das die Zeit des Nationalsozialismus zum Thema hat. Vor allem wenn es so menschlich und mitfühlend erzählt ist, wie Anna-Maria Casparis „Ginsterhöhe“. &#8230;&#8230;&#8230; Die Autorin: Anna-Maria Caspari, geboren 1955 in Köln, lebt als Literatur-Übersetzerin und Autorin am Rand des Nationalparks Eifel. Die Geschichte des Dorfes Wollseifen, dem seine Nähe zu Vogelsang, einer Ordensburg der Nationalsozialisten, zum Verhängnis wurde, inspirierte sie zu dem Roman Ginsterhöhe.</p>
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		<title>Die Autobiographie des Giuliano di Sansevero / Andrea Giovene</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Aug 2023 09:24:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein junger Herr aus Neapel. Roman. Mit einem Nachwort von Ulrike Voswinkel. Aus dem Italienischen von Moshe Kahn Über dieses Buch: „Giuliano di Sansevero wächst auf in der verfallenden Pracht der Paläste seiner Vorfahren; während des Aufenthalts in einer nahe bei Neapel gelegenen Klosterschule bricht der Erste Weltkrieg aus. Im Schatten des Krieges und in der turbulenten Zeit danach erwachen im jungen Giuliano die Liebe zu den Büchern, das Interesse am weiblichen Geschlecht – und die Neugier auf die Welt.“ (Verlagstext) Sansevero. Dieser Name im Titel war es, der mich aufmerksam machte auf dieses ambitionierte Romanprojekt. Ich habe einen wichtigen Teil meines Lebens in Neapel verbracht und bin mit der Geschichte der Cappella Sansevero in der Altstadt vertraut. Es ist die Privatkapelle des Raimondo di Sangro (1710–1771), Prinz von Sansevero. Wer einmal die Kapelle besucht hat und sich in die mysteriöse Geschichte des Adligen, Alchemisten und Freimaurers vertieft hat, ist nachhaltig beeindruckt. So auch ich. Ich bin also wegen des berühmten Namens im Titel auf eine Ankündigung des Galiani-Verlages aufmerksam geworden und dachte, ich würde nun etwas mehr über die Familie derer von Sansevero erfahren. Aber da habe ich mich getäuscht. Wie das manchmal so ist mit Missverständnissen, führen sie dann doch zu glücklichen Begegnungen. Der Autor Andrea Giovene lebte von 1904 bis 1995 und entstammt der neapolitanischen herzoglichen Familie der Girasole, die ihren Stammbaum bis ins 11. Jahrhundert zurückverfolgen können. Die hier vorliegende fiktive Autobiographie des Giuliano di Sansevero schrieb Giovene zwischen 1966 und 1970. In Italien war die Romanfolge von 5 Bänden damals ein voller Erfolg. Nun liegt endlich auch die deutsche Übersetzung vor, um die sich Moshe Kahn verdient gemacht hat. Der erste Band, den ich vorab als eBook lesen durfte, ist schon erhältlich, die weiteren vier Bände hat der Verlag schon angekündigt und erscheinen nach und nach bis Ende 2023. Andrea Giovene hat seinen Roman in fünf mal fünf lange Kapitel unterteilt. Es entspannt sich eine ausgreifende Lebensgeschichte, die am Anfang des 20. Jahrhundert beginnt und im Jahr 1957 endet. Im ersten Band „Ein junger Herr aus Neapel“ erzählt Giuliano von seiner Kindheit und Jugend. Wir begleiten ihn durchs Haus, durch die engen Gassen der Altstadt Neapels, lernen seine zum Teil skurilen Familienmitglieder kennen. In die lange Geschichte der Vorfahren wird gleich zu Beginn am großen Stammbaum der Familie eingeführt, der in einem abgelegenen Zimmer des Elternhauses ein ganze Wand bis zur Decke füllt; für den kleinen Giuliano anfangs noch nicht bis zum Ende überschaubar. Er muss einen Tisch heranrücken und darauf einen Stuhl stellen, um die weiter entfernten Äste erkennen zu können. Die Ursprünge der Familie ganz am oberen Deckenrand sind für ihn noch völlig unerreichbar. Ein schöne Metapher dafür, dass er erst in seine Familiengeschichte hineinwachsen muss. Einen großen Teil des ersten Buches nimmt die so gar nicht kindgerechte Erziehung des „jungen Herrn“ in einem Klosterinternat, das von Benediktinermönchen geleitet wird, ein. Überhaupt ist er in der verschrobenen Adelsfamilie viel zu sehr sich selbst überlassen, was er einerseits genießt, was ihn andererseits zu einem Aussenseiter macht. Die persönliche Geschichte des Jungen ist verflochten mit der Geschichte Italiens und Europas zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Der Adel und die Adelsfamilien verlieren ihre Bedeutung und ihren Einfluss. Die politischen Verhältnisse sind in Bewegung. Mit Mussolini und dem italienischen Fascismo entstehen nicht nur in der Politik, sondern auch in der Familie Sansevero verschiedene Lager. Durch verwandschaftliche Querelen und Betrügereien schmilzt das riesige Vermögen die Familie zusehends. Man zieht in ein neues Haus, lebt aber immer noch das Leben des bourbonischen Adels. Giuliano bekommt ein Zimmer im hintersten Teil des neuen Hauses auf dem Monte di Dio, das man über einen außen angebauten Korridor erreichen kann. Auch hier versinnbildlicht sich seine Aussenseiterrolle. „Die nahezu einen Meter dicken Mauern, die massiven Fensterblenden aus Kastanienholz hielten jeden Lärm von diesem Teil des Hauses fern, obwohl der Ort an sich schon still und einsam gelegen war. Das andere Fenster war eine Fenstertüre und in Wirklichkeit auch der Eingang zu diesem Zimmer, denn zu ihm führte ein langgestreckter, geradezu schwebender Korridor, auf den hinaus sich keine weiteren Türen öffneten.“ Dieses Zimmer wird Giuliano zur Festung, in der er sich ungestört der Lektüre und dem Nachdenken widmen kann. Besuch hat er dort nur selten, ungebetene Gäste kündigen sich durch das Knarren auf dem Korridor an. „Nur über den schwebenden Korridor kommunizierte ich mit den anderen im Haus, doch eigentlich war ich durch ihn von ihnen getrennt. Ich betrachtete ihn als wesentlichen Teil meines Herrschaftsbereichs und der Grenze, so wie es Nationen mit den Alpenpässen tun.“ Von hier aus startet er auch seine Erkundungen beim anderen Geschlecht. Ein Mädchen in der Nachbarschaft wird im zur Freundin und Vertrauten. Aber auch hier erlebt er Entäuschungen. Erst hatte ich Bedenken, ob ich Lust auf eine endlos erscheinende Lebensgeschichte hätte, die noch dazu „nur“ die Übersetzung eines alten Buches ist. Moshe Kahn, der sich auch schon anderer Großprojekte (siehe das lange für unübersetzbar gehaltene Buch „Horcynus Orca“) erfolgreich angenommen hat, schafft es aber, eine zeitgemäße, flüssig lesbare Lektüre zu liefern. Das Nachwort von Ulrike Voswinkel würdigt das Projekt Adrea Giovenes ausführlich. Hier findet sich auch eine hervorragende Zusammenfassung des Inhalts und der Verbindungen zum Leben des Autors. Die italienische Ausgabe ist in einem Band mit fast tausend Seiten erschienen. Der Galianiverlag hat fünf lesefreundliche Bände darausgemacht. Der Einzelpreis von 26 € pro Band für das gebundene Buch erscheint mir aber zu hoch. https://www.galiani.de/buch/andrea-giovene-die-autobiographie-des-giuliano-di-sansevero-9783869712659</p>
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		<title>Blut und Wasser / Jurica Pavičić</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jun 2023 11:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
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		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Roman &#8211; aus dem Kroatischen von Blanka Stipetić Blut und Wasser von Jurica Pavičić &#8211; ein Taschenbuch aus einem kleinen unabhängigen Verlag, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Literatur aus dem Balkan ins Deutsche zu holen. Für mich eine sensationelle Entdeckung und eine unbedingte Leseempfehlung! Die Geschichte des Landes Kroatiens von 1989 bis 2017 wird exemplarisch am vergleichsweise kleinen Schicksal einer Familie und eines kleinen Dorfs in Dalmatien, in der Nähe von Split, erlebbar gemacht. Der Autor lädt uns ein, uns mit an den Küchentisch der Familie Vela zu setzen. Vater Jakob, Mutter Vesna und die 17jährigen Zwillinge Silva und Mate. Und von da an lässt uns diese Geschichte nicht mehr los. Daran erinnert sich Vesna. Sie sind alle vier zu Hause und sitzen am Tisch. Vor ihnen steht das Essen, das sie gekocht hat. Es gibt gedünstete grüne Bohnen, frittierte Sardinen und dazu Brot. Zu viert sitzen sie am Tisch und essen, ein ganz gewöhnliches Abendessen wie viele zuvor. Im Fernsehen laufen die Nachrichten. Es sind bewegte Zeiten: Chinesische Studenten demonstrieren auf dem Tiananmen-Platz, die Rumänen rebellieren, die slowenische Kommunistische Partei hat eine Verfassungsänderung durchgeführt und fordert eine Reform der jugoslawischen Föderation. Die Ereignisse erhitzen die Gemüter. Aber Jakob und Vesna interessieren sich nicht für Politik. Sie leben in dem festen Glauben, wenn sie sich nur von Schwierigkeiten fernhalten, werden sich die Schwierigkeiten auch von ihnen fernhalten. Nach diesem Abendessen geht die Tochter Silva zum Fischerfest im Dorf. Dieser Moment, als Silva sagte: Tschüss dann! und mit wehendem Kleid zur Haustür ging, das war das letzte Mal, dass sie Silva sahen. Und damit ist das Schicksal der Familie besiegelt &#8211; sie wissen es nur noch nicht. Die Suche nach Silva, die verschwunden bleibt, bestimmt fortan das Leben eines jeden einzelnen Familienmitglieds, auch das der Dorfbewohner so wie das des ermittelnden Kommissars. Jeder und jede kommt zu Wort in eigenen Kapiteln. Wir sehen zu, wie Unschuldige schuldig werden; wie es Kleinigkeiten sind, die den Verlauf der Ereignisse bestimmen. Wie Menschen straucheln, indem sie das Richtige tun wollen, und wie genau das alles verschlimmert. Die Kulisse für diesen spannenden Familienthriller ist Kroatien &#8211; das schöne sonnige Land am Meer, Sehnsuchtsort vieler Touristen. Wir erleben den unerbittlichen Krieg während der Auflösung Jugoslawiens. Auch die Spekulationen ausländischer Immobilienfirmen, die den Kroaten das Land ihrer Vorväter zu einem Spottpreis abpressen, spart der Autor nicht aus. Und es bleibt spannend bis zum Schluss. Mit Jurica Pavičić hat der noch kleine Verlag Schruf &#38; Stipetic einen guten Griff getan. Der Übersetzung von Blanka Stipetić, selbst aus Ex-Jugoslawien, Autorin und Mitinhaberin des Verlags, merkt man an keiner Stelle an, dass es sich um eine Übersetzung handelt. Wunderbar! Weitere Titel aus dem Verlag Schruf &#38; Stipetic, die ich auf meinem Blog besprochen habe, sind Lilly und der Schwan von Ulrike Maria Hund und Der goldene Zahn von Tadej Golob Über Jurica PavičićGeboren 1965 in Split, wo er heute lebt. Er ist einer der renommiertesten Autoren und engagiertesten Journalisten Kroatiens, wurde außerdem als Film- und Literaturkritiker mehrfach ausgezeichnet.Pavicics erster Roman über eine Soldateska in Split wurde verfilmt, der Film Die Zeugen erhielt 2004 den Friedensfilmpreis der Berlinale. (Verlag) Blut und Wasser / Jurica Pavičić. Aus dem Kroatischen von Blanka Stipetić. Roman. &#8211; Schruf &#38; Stipetic: Berlin, 2020 . &#8211; ISBN 978-3-944359-49-6 Weitere Infos</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litblogkoeb.de/blut-und-wasser-jurica-pavicic/">Blut und Wasser / Jurica Pavičić</a> erschien zuerst auf <a href="https://litblogkoeb.de">Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</a>.</p>
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		<title>8. Mai &#8211; Gedanken zum Tag</title>
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		<pubDate>Mon, 08 May 2023 07:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[in eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tag der Befreiung heute vor 75 Jahren. Im Land eine Kontroverse &#8211; Befreiung oder Niederlage. Ja &#8211; rückblickend gesehen, für uns Nachgeborene, ist es ein Tag der Befreiung. Aber das verwässert die Tatsache, dass ein Land ganz weit vom Weg abgekommen ist, ganz böse Handlungen, unentschuldbare, begangen hat und damit &#8211; zum Glück &#8211; am Ende gescheitert ist. Allerdings wurden in den 12 Jahren der Verirrung so viele Menschen umgebracht, so viel Leid über die Welt gebracht, welches nie wieder gut gemacht werden kann. Unsere einzige Entschuldigung kann darin bestehen, nie wieder so etwas zuzulassen. Insofern können wir uns davon befreien, zu den Mördern zu gehören. Ein Tag der Befreiung muss also in die Zukunft gerichtet sein: Wir befreien uns täglich vom rechten Gedankengut und von rechtsgerichteten Taten und Tätern. Das darf nie vergessen werden. Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, allen rechten Parolen, und seien sie noch so gut getarnt, entschieden entgegen zu treten. Dafür einen Feiertag einzurichten, halte ich für falsch. Es gibt nichts zu feiern, nur zu erinnern und zu gedenken. Ein zusätzlich freier Tag im Mai wird wieder nur zum Fahrradfahren, Grillen und Besaufen genutzt. Wenn der 8. Mai am Arbeitsplatz und in den Schulen als Gedenktag mit besonderen Aktionen begangen wird, dann könnte ein solcher Tag einen Sinn bekommen. Und nur dann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litblogkoeb.de/achter-mai/">8. Mai &#8211; Gedanken zum Tag</a> erschien zuerst auf <a href="https://litblogkoeb.de">Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</a>.</p>
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		<title>Vier Tage im Juni / von Jan-Christoph Nüse</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2020 10:08:25 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Spannung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennen Sie das? Ein wirklich wichtiges Ereignis spielte sich in Ihrer Kindheit ab &#8211; und Sie hatten keine Ahnung. Und wenn Sie es dann erzählt bekommen, sind Sie fassungslos. So erging es mir mit dem Buch &#8222;Vier Tage im Juni&#8220;. Ich bekam die berühmte Gänsehaut als mir klar wurde, in welch glückseliger Blase ich als Kind der frühen sechziger Jahre gelebt habe. Nur Opa hatte Fernsehen und natürlich bekam ich von politischen Themen, die meine Eltern womöglich am Abendbrottisch diskutierten, gar nichts mit. Und darum geht es: Deutschland 1963. John F. Kennedy besucht Deutschland, Millionen Menschen jubeln ihm zu. Die Polizei bildet zwar vorsorglich Mordkommissionen, aber deutsche und amerikanische Geheimdienste haben offiziell keine Hinweise auf Anschlagspläne. Als bereits am ersten Tag ein Mann auf den Präsidenten schießen will, wird deutlich: Kennedy hat in Deutschland mächtige Feinde. Sie halten den US-Präsidenten für zu nachgiebig gegenüber der Sowjetunion. Wie Bundeskanzler Adenauer wollen sie die deutsche Atombombe, um einen Überfall durch russische Panzer abwehren zu können. (Klappentext) In Jan-Christoph Nüses Politthriller scheint immer wieder durch, dass der Autor ein gut recherchierender Journalist ist, der auf internationalem Parkett oft hinter die Kulissen geschaut hat. Nichtsdestotrotz schafft er es, einen spannenden Plot &#8211; frei erfunden &#8211; über die Fakten zu legen. Was wäre wenn? Immer eine gute Frage, um sich heikle Situationen der Weltgeschichte in ihrer Brisanz vor Augen zu fügen. Was wäre gewesen, wenn der Besuch Kennedys nicht nur mit seinem gestammelten &#8222;Ick bin ein Berliner&#8220; in unserer kollektiven Erinnerung hängen geblieben, sondern tatsächlich ein Attentat auf ihn verübt worden wäre? Und was wäre gewesen, wenn Adenauers Wunsch in Erfüllung gegangen wäre, eigene Atomwaffen in Deutschland zu haben? Diese Gedankenspiele bilden den Hintergrund zur Handlung, die überdies das Bonn der jungen Bundesrepublik und den Mief in den Amtsstuben der Ministerien, samt omnipotenter Chefsekretärin und Gummibaum gekonnt in Szene setzt. Hier finden Sie alles: spannende Verwicklungen, Weltpolitik und rheinischen Lokalkolorit. Wie geht es aus? Wird nicht verraten, lesen Sie selbst! Mehr Infos, auch zu seinem ersten Buch &#8222;Operation Bird Dog&#8220; finden Sie hier: Operation Bird Dog / von Jan-Christoph Nüse</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litblogkoeb.de/vier-tage-im-juni-von-jan-christoph-nuese/">Vier Tage im Juni / von Jan-Christoph Nüse</a> erschien zuerst auf <a href="https://litblogkoeb.de">Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</a>.</p>
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		<title>Krimi: 70 Jahre Währungsreform</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jun 2018 10:50:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Nachkriegszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Währungsreform]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Operation Bird Dog / 70 Jahre Währungsreform. Ein fundiert recherchierter Wirtschaftskrimi. Wie war es wirklich?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litblogkoeb.de/krimi-70-jahre-waehrungsreform/">Krimi: 70 Jahre Währungsreform</a> erschien zuerst auf <a href="https://litblogkoeb.de">Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</a>.</p>
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		<title>Monte Verità / von Stefan Bollmann</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Dec 2017 17:17:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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		<category><![CDATA[Anarchismus]]></category>
		<category><![CDATA[einfaches Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Reformbewegungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1900. Der Traum vom alternativen Leben beginnt. Vorbilder und Nachahmer...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litblogkoeb.de/monte-verita-von-stefan-bollmann/">Monte Verità / von Stefan Bollmann</a> erschien zuerst auf <a href="https://litblogkoeb.de">Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</a>.</p>
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		<title>Der Fall Collini / Ferdinand von Schirach</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Nov 2017 07:43:53 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Hörbuch]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsdrama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gerade gehört und absolut empfehlenswert! Vierunddreißig Jahre hat der Italiener Fabrizio Collini als Werkzeugmacher bei Mercedes-Benz gearbeitet. Unauffällig und unbescholten. Und dann ermordet er in einem Berliner Luxushotel einen alten Mann. Grundlos, wie es scheint. Er leugnet die Tat nicht, will nicht verteidigt werden, gibt keine Motive an. Der junge Anwalt Caspar Leinen wird zum Pflichtverteidiger bestellt. Sein erster Fall. Es stellt sich heraus, dass er mit dem Mordopfer seit Kindheitstagen bekannt ist. Erst will er das Mandat niederlegen, doch dann hört er auf den Rat eines erfahrenen Anwalts, und macht weiter. Was als aussichtslose Verteidigung erscheint, entwickelt sich zu einem Lebensdrama mit vielen Facetten. Ich glaube nicht, dass ich die Geduld aufgebracht hätte, das Buch im nüchternem Stil von Gerichtsprotokollen zu lesen, aber die Stimme von Burghart Klaußner macht das Ganze zum Erlebnis. Der Fall Collini. Ferdinand von Schirach. Ungekürzte Lesung mit Burghart Klaußner. &#8211; 3 CDs, 224 Minuten Laufzeit, ISBN 978-3-86952-354-5 (Erschienen am 12.01.2017 bei Hörbuch Hamburg )  Der Fall Collini / von Ferdinand von Schirach. Ungekürzte Lesung mit Burghart Klaußner (Onleihe)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litblogkoeb.de/der-fall-collini-ferdinand-von-schirach/">Der Fall Collini / Ferdinand von Schirach</a> erschien zuerst auf <a href="https://litblogkoeb.de">Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</a>.</p>
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		<title>Latein lebt / Nicola Gardini</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Nov 2017 08:49:22 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gastland Italien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Latein: eine erstaunlich lebendige Sprache um "die flüchtigsten Zustände des Inneren in Worte zu fassen,"</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litblogkoeb.de/latein-lebt-nicola-gardini/">Latein lebt / Nicola Gardini</a> erschien zuerst auf <a href="https://litblogkoeb.de">Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</a>.</p>
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