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	<title>Gastland Italien Archive - Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</title>
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	<description>Rezensionen und Nachrichten aus dem Literaturbetrieb</description>
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	<title>Gastland Italien Archive - Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</title>
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		<title>La Storia / von Elsa Morante</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2024 08:40:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>La Storia von Elsa Morante gehört zu den großen Klassikern der italienischen Literatur. Bereits Anfang des Jahres brachte der Wagenbach-Verlag eine Neuübersetzung des Romans heraus, die von Maja Pflug und Klaudia Ruschkowski meisterhaft angefertigt wurde. Auf der Leipziger Buchmesse wurde das Werk bereits mit großem Erfolg vorgestellt, aber jetzt, mit Italien als Gastland der Frankfurter Buchmesse 2024, rückt es erneut ins Rampenlicht. Warum wurde dieses Buch neu übersetzt? Und warum ist La Storia heute so relevant wie nie zuvor? Ich glaube, das hat viel mit der zeitlosen Aktualität des Romans und dem klugen Timing der Neuauflage zu tun. Warum eine Neuübersetzung – und warum jetzt? Der Wagenbach-Verlag hat La Storia nicht zufällig Anfang 2024 neu herausgebracht. Italien als diesjähriges Gastland der Frankfurter Buchmesse gibt der Neuübersetzung eine zusätzliche Dimension. Die Leipziger Buchmesse war der erste Schritt, den Roman ins Bewusstsein der Leser zu bringen, aber der langfristige Plan scheint klar: La Storia steht sinnbildlich für das literarische Erbe Italiens und ist ein zentrales Werk, das gerade in diesem Jahr besonders ins Gespräch gebracht werden sollte. Maja Pflug und Klaudia Ruschkowski haben Morantes komplexe, poetische Sprache in eine moderne deutsche Fassung übersetzt, die den Roman für heutige Leser neu erfahrbar macht. Die Neuübersetzung schafft es, die Feinheiten und emotionalen Tiefen des Originals einzufangen, die in älteren Übersetzungen teilweise verloren gingen. Dass das Buch ausgerechnet in einem Jahr veröffentlicht wurde, in dem Italien im Fokus der internationalen Literaturwelt steht, zeigt, wie strategisch Wagenbach dieses Projekt angegangen ist. Die Relevanz von Morantes Erzählung heute La Storia ist weit mehr als ein historischer Roman über den Zweiten Weltkrieg. Morante erzählt von den Menschen, die oft übersehen werden – den &#8222;kleinen Leuten&#8220;, die unter den Folgen großer Ereignisse leiden. Ida Ramundo, die Protagonistin, und ihr Sohn Useppe stehen stellvertretend für all diejenigen, deren Leben durch Krieg und politische Entscheidungen zerstört wird. Und genau hier liegt die Aktualität des Buches. In einer Welt, in der Konflikte und Flucht immer wieder zentrale Themen sind, ist Morantes Erzählung erschreckend relevant. Die Geschichte berührt uns heute genauso wie in den 70er Jahren, weil sie universelle menschliche Fragen stellt: Wie überleben wir in Zeiten der Zerstörung? Wie bewahren wir unsere Menschlichkeit? Das macht den Roman so zeitlos – und die neue Übersetzung bringt diese Fragen mit einer sprachlichen Klarheit auf den Punkt, die im Jahr 2024 noch intensiver wirkt. Von Leipzig nach Frankfurt Dass der Roman bereits auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt wurde, zeigt, wie klug der Wagenbach-Verlag die Veröffentlichung geplant hat. Doch das große Highlight ist sicherlich die Frankfurter Buchmesse, bei der Italien als Gastland eine zentrale Rolle spielt. In diesem Kontext erscheint La Storia nicht nur als ein einzelnes Werk, sondern als Teil einer größeren literarischen Bewegung, die das kulturelle Erbe Italiens feiert. Wagenbach hat mit dieser Neuübersetzung gezeigt, dass es darum geht, Klassiker lebendig zu halten und sie für die Gegenwart neu zu interpretieren. Fazit: La Storia von Elsa Morante in der Neuübersetzung von 2024 ist nicht nur ein Geschenk für Liebhaber italienischer Literatur, sondern auch ein Werk, das gerade jetzt, mit Italien als Gastland der Frankfurter Buchmesse, besonders ins Gespräch gehört. Wer den Roman noch nicht kennt, hat jetzt die perfekte Gelegenheit, ihn in einer modernen und eindrucksvollen Fassung zu entdecken. Über die Autorin: Elsa Morante (1912–1985) war eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen Italiens und eine zentrale Figur der europäischen Nachkriegsliteratur. Sie wuchs in Rom auf und begann schon früh, Kurzgeschichten und Kinderliteratur zu schreiben. Ihr literarischer Durchbruch kam 1957 mit dem Roman L&#8217;Isola di Arturo (Arturos Insel), für den sie den renommierten Premio Strega gewann. Ihr Meisterwerk La Storia (1974) gilt als eines der wichtigsten Bücher über die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und die Auswirkungen auf das Leben einfacher Menschen. Morantes Werke zeichnen sich durch ihre poetische Sprache und ihre tiefe Empathie für die Leidenden aus. Sie war mit dem Schriftsteller Alberto Moravia verheiratet und eine enge Freundin von Pier Paolo Pasolini. Elsa Morante bleibt eine prägende Stimme der italienischen Literatur. Elsa Morante: La Storia. &#8211; Aus dem Italienischen von Maja Pflug und Klaudia Ruschkowski. &#8211; Wagenbach Verlag, Berlin 2024. &#8211; 1.376 Seiten, ISBN: 978-3-8031-3367-5. Siehe auch meine Artikel über frühere Veranstaltungen unter der Kategorie Buchmesse.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litblogkoeb.de/la-storia-von-elsa-morante/">La Storia / von Elsa Morante</a> erschien zuerst auf <a href="https://litblogkoeb.de">Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</a>.</p>
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		<title>Nachlese zur Leipziger Buchmesse &#8217;24</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2024 17:23:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchmesse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Nachlese zur Leipziger Buchmesse 2024 mit besonderer Beachtung der Gastlandregion Niederlande &#038; Flandern, der unabhängigen Verlage. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litblogkoeb.de/lbm24/">Nachlese zur Leipziger Buchmesse &#8217;24</a> erschien zuerst auf <a href="https://litblogkoeb.de">Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</a>.</p>
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		<title>Ehrengast Italien 2024 auf der 76. Frankfurter Buchmesse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Feb 2024 08:37:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchmesse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Florenz, „Förderung der italienischen Literatur und des Lesens“ – so lautet der Titel der Veranstaltung, mit der am 27. Februar in Florenz die dritte Ausgabe von „Testo“ eröffnet wurde. An der von Todo Modo konzipierten und von Pitti Immagine in Zusammenarbeit mit der Stazione Leopolda organisierten Veranstaltung über das zeitgenössische Verlagswesen nahmen bis zum 25. Februar 150 Verlage teil. Die Beiträge im Rahmen der ersten, von Laura Pugno koordinierten Begegnung in der Arena Olivetti der Stazione Leopolda stammten von Annalena Benini, Direktorin der Internationalen Buchmesse Turin, Innocenzo Cipolletta, Vorsitzender der Associazione Italiana Editori, Adriano Monti Buzzetti, Präsident des italienischen Zentrums für Bücher und Lesen (Centro per il libro e la lettura), Alessandro De Pedys, Generaldirektor für öffentliche und kulturelle Diplomatie des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit (MAECI) und Mauro Mazza, Sonderbeauftragter der Regierung für die Koordination rund um den Ehrengastlandauftritt Italiens auf der 76. Frankfurter Buchmesse. Und auch Juergen Boos, der Direktor der Frankfurter Buchmesse, richtete eine Videobotschaft an alle Referenten und Teilnehmer. 2024 wird ein unvergessliches Jahr für die italienische Literatur, die im Oktober genau 36 Jahre nach der letzten Gelegenheit auf der wichtigsten internationalen Buchmesse Europas und vermutlich der Welt wieder im Mittelpunkt steht. Ein großartiger Anlass für unsere Kultur im Allgemeinen, die sich darauf vorbereitet, ihre Konfrontations- und Dialogfähigkeiten gleichermaßen unter Beweis zu stellen. Das ist der erklärte Zweck des Programms, an dem der Sonderbeauftragte Mauro Mazza mit seinem Team arbeitet: „Niemand will irgendjemanden überzeugen oder gar konvertieren. Aber wir möchten uns besser kennen und kennenlernen, aufeinander zugehen und vertrauter miteinander ins Gespräch kommen als jemals zuvor – und zwar ganz ohne Zensur oder Zäsur“, wie Mauro Mazza erklärte. Für Mazza „wird sich der Dialog lohnen, sofern er auch von persönlichen Treffen zwischen Schriftstellern und Lesern begleitet wird“. Während des Treffens im Rahmen von „Testo“ wurde das aus der Feder des italienischen Comiczeichners Lorenzo Mattottis stammende Plakatmotiv, das Italien als Ehrengast flankieren soll, erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt: „Eine junge Leserin, die sich auf einer als Lesemöbel gezeichneten Blume ihrem Buch widmet und die Welt beobachtet, bereits reich an Erfahrungen und bereit, sich mit ihren Mitmenschen auszutauschen, um gemeinsam zu versuchen, eine bessere Welt zu erschaffen“, erklärt Mazza. Der Außerordentliche Beauftragte erinnert daran, dass das vollständige Programm der italienischen Teilnahme an der nächsten Buchmesse, wie mit den Organisatoren vereinbart, in einer Pressekonferenz Ende Mai in Frankfurt veröffentlicht wird. Ein Aspekt, den auch Innocenzo Cipolletta, Vorsitzender des Projektpartners „Associazione Italiana Editori“, betonte: „Es ist uns noch nicht möglich, die Namen der italienischen Autoren, die im Oktober auf der Buchmesse anwesend sein werden, preiszugeben. Das besonders hohe Engagement der von uns einbezogenen Verlage stellt jedoch die Anwesenheit zahlreicher Autoren und Persönlichkeiten in Frankfurt sicher“. Cipolletta hob außerdem „die erfolgreiche Zusammenarbeit, die der außerordentliche Beauftragte der Regierung Mauro Mazza mit uns und den Verlagen ermöglicht hat“ hervor, und bezeichnete sie als „Schlüssel für den Erfolg der Teilnahme Italiens als Ehrengast 2024 an der Frankfurter Buchmesse“. Die nächsten Termine auf dem Weg zur 76. Buchmesse werden sowohl in Italien als auch in Deutschland im Rahmen der Initiative „Destinazione Francoforte“ (Destination Frankfurt) stattfinden. Ab heute wird die italienische Annäherung an die wichtigste Buchmesse Europas zudem von Mattottis Zeichnung begleitet, die das Motto „Verwurzelt in der Zukunft“ auch visuell zum Ausdruck bringt. Lorenzo Mattotti ist ein italienischer Comiczeichner und Illustrator, der am 24. Januar 1954 in Brescia, Italien, geboren wurde. Er ist bekannt für seine lebendige und ausdrucksstarke Kunst, die die traditionellen Grenzen des Comics überschreitet und Elemente der Malerei, des Designs und der Illustration integriert. Mattottis Arbeiten, die sich durch ihre lebendigen Farben und fließenden Linien auszeichnen, zieren nicht nur die Seiten von Graphic Novels und Comics, sondern sind auch in internationalen Zeitschriften, wie Cosmopolitan, Vogue, The New Yorker, Le Monde und Vanity Fair, in Kinderbüchern sowie in der Modebranche erschienen, was seine Vielseitigkeit und seinen großen Einfluss auf die bildende Kunst belegt. Text und Plakat: Pressestelle – im Namen des Ehrengastes Italien 2024 auf der Frankfurter Buchmesse c/o WBCO&#160;</p>
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		<title>K.O. / Maurizio Fiorino</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Nov 2023 09:08:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die düstere Realität eines süditalienischen Dorfes der achtziger Jahre. Maurizio Fiorino skizziert in seinem Roman "K.O." die trostlose Welt des jungen Biagio. Zwischen toxischer Männlichkeit, fehlenden Vorbildern und verpassten Chancen offenbart sich eine erbarmungslose Reise, die von Hoffnung durchzogen ist, jedoch in einer überraschenden Wendung endet. Fiorino bewahrt trotz der harten Realität eine poetische Note und wirft mit "K.O." die Frage auf: Welche Vorbilder braucht es, um den Teufelskreis von Hässlichkeit und Gewalt zu durchbrechen?</p>
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		<title>Meine Mutter hätte es Krieg genannt / Vera Politkowskaja mit Sara Giudice</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Nov 2023 19:20:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzrezension Das Buch &#8222;Meine Mutter hätte es Krieg genannt&#8220; von Vera Politkowskaja präsentiert eine zutiefst bewegende und fesselnde Geschichte. Die Autorin gewährt dem Leser einen intensiven Einblick in das Leben ihrer berühmten Mutter, Anna Politkowskaya, einer herausragenden Journalistin, die während des Tschetschenien-Konflikts zu einer wichtigen Stimme für die Opfer wurde und nie aus Opportunität den Mund gehalten hat. Selten habe ich auf so kleinem Raum, das schmale Buch hat nur 192 Seiten, eine Geschichte Russlands von der Perestroika bis heute gelesen. Hochachtung habe ich vor der Bewertung der Russin Vera Politkowskaja des Ukrainekrieges. Der tragische und bis heute ungelöste Mord an Anna Politkowskaya bildet den zentralen Fokus des Buches, wobei Vera Politkowskaya geschickt die Lebensgeschichte ihrer Mutter mit deren engagiertem Einsatz für die Opfer verknüpft. Das Buch betont die Überzeugung der Mutter, dass die Wahrheit das einzige wirksame Gegengewicht in einer Diktatur darstellt. &#8222;Seid mutig und nennt die Dinge immer beim Namen.&#8220; S.10 in der deutschen Übersetzung des auf Italienisch erschienenen Buches &#8222;Una Madre. La vita e la passione per la verità di Anna Politkovskaja&#8220; &#8222;Wenn man mit seinen Vorstellungen von Gerechtigkeit allein bleibt, dann wird man verletzlich und fragil.&#8220; S.105 ebenda Es ist außerdem ein wunderbares Mutter-Tochter-Buch. Ein Rückblick auf eine schwierige und doch möglichst &#8222;normale&#8220; Kindheit in einer richtigen Familie mit Oma, Opa, Vater, Bruder &#8211; und einer Mutter, die ihre Kinder immer vor den Gefahren warnt, die am Ende mit ihrem Tod eingetroffen sind. Insgesamt liefert das Werk ein eindrucksvolles Zeugnis von Mut und dem unermüdlichen Streben nach Wahrheitsfindung. Die gelungene Übersetzung aus dem Italienischen ermöglicht es, diese bedeutende Geschichte einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Das Buch trägt dazu bei, das Vermächtnis von Anna Politkovskaya in einer globalisierten Welt weiter zu verbreiten. Lesen! Politkowskaja, Vera:Meine Mutter hätte es Krieg genannt / Vera Politkowskaja mit Sara Giudice. Aus dem Italienischen von Amelie Thoma und Christian Försch. &#8211; 1. Auflage 2023. &#8211; Stuttgart : Tropen, 2023. &#8211; 192 Seiten, 17 IllustrationenEinheitssacht.: Una madre. La vita e la passione per la verità di Anna PolitkovskajaISBN 978-3-608-50195-7 fest geb. : 22,00 https://www.eopac.net/oedekoven/medium/meine-mutter-hatte-es-krieg-genannt/</p>
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		<title>Groll / Gianrico Carofiglio</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2023 09:46:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[eBook]]></category>
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		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
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		<category><![CDATA[Spannung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>“Groll” von Gianrico Carofilio ist ein sehr gut geschriebener Kriminalroman mit einigen Twists. Die Kombination aus Kriminalgeschichte, Psychodrama und vielschichtigen Charakteren macht dieses Buch zu einem Lesegenuss für Fans von Krimis mit Tiefgang.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litblogkoeb.de/groll-gianrico-carofiglio/">Groll / Gianrico Carofiglio</a> erschien zuerst auf <a href="https://litblogkoeb.de">Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</a>.</p>
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		<title>Intimleben / Niccolò Ammaniti</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Nov 2023 12:56:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Gastland Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Gastland]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schauplatz ist die Politikszene Italiens hinter den Kulissen. Quasi sind wir beim Ministerpräsidenten zu Hause.</p>
<p>Die Protagonistin ist Maria Christina Palma – im Netz sogar als „die schönste Frau der Welt“ bezeichnet. Sie will als Präsidentengattin alles richtig machen. In diese Rolle ist sie durch den Aufstieg ihres Mannes unfreiwillig geraten und hat nun mit allen Vor- und Nachteilen zu kämpfen.</p>
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		<title>Frankfurter Buchmesse – Ehrengast Italien 2024</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Oct 2023 12:21:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchmesse]]></category>
		<category><![CDATA[Gastland Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Gastland]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist 35 Jahre her, seit 1988 auf der 40. Frankfurter Buchmesse erstmals das Konzept des &#8222;Ehrengastes&#8220; ausprobiert wurde, bei dem jedes Jahr ein anderes Land als Gastland eingeladen wird. Im kommenden Jahr wird Italien erneut diese Ehre zuteil. Der Wechsel von Slowenien zu Italien Vor wenigen Tagen hat Italien das Staffelholz von Slowenien übernommen, das in diesem Jahr das Gastland war. In Vorbereitung auf diesen prestigeträchtigen Auftritt hat Italien ausreichend Zeit gehabt, um Konzepte für seinen Ehrengastpavillon sowie einen Imagefilm zu entwickeln. Das Motto &#8222;Radici nel futuro&#8220; Als Motto wurde &#8222;Radici nel futuro&#8220; gewählt, was so viel bedeutet wie &#8222;Wurzeln in der Zukunft&#8220;. Dieser Ausdruck soll wohl die lange Tradition der italienischen Literatur und ihre weitreichenden Auswirkungen auf die Zukunft verdeutlichen. Der Imagefilm und seine Herausforderungen Der Imagefilm ist auf der eigens eingerichteten Website des Gastlandes zu sehen. Von Zukunft und aufregenden Neuerungen beim Medium Buch ist nichts zu spüren. Auch der Sprecher und die Familie althergebrachten Formats unterstreichen die gestrige und konservative Haltung der Macher (eine weibliche Beteiligung ist kaum vorstellbar). Die Hoffnung besteht, dass sich bis zur nächsten Buchmesse noch viel in eine positivere, zukunftsorientierte Richtung entwickelt. Unbeantwortete Fragen Bislang scheinen viele wichtige Fragen noch nicht gestellt worden zu sein. Weder in der offiziellen Broschüre noch im Pressematerial auf der Website des Gastlandes werden Fragen wie die Lage der unabhängigen Verlage und Literaturübersetzerinnen in Italien, die aktuellen Themen in der italienischen Gegenwartsliteratur oder die Meinungen von Übersetzerinnen und Verlagen zu ins Deutsche übersetzten italienischen Büchern ausreichend behandelt. Auch von mehr Förderung für die Übersetzung italienischer Literatur ist nicht die Rede. Die politische Dimension ich frage mich auch, ob sich die derzeitige konservative bis rechte Politik in Italien in der Herangehensweise an den Gastlandauftritt widerspiegelt. Viele unbeantwortete Fragen und die Hoffnung auf Besserung bleiben bestehen &#8211; noch ist Zeit. Ausblick auf die Zukunft Die 76. Internationale Buchmesse in Frankfurt findet statt vom 16. bis zum 22. Oktober 2024. Wir dürfen gespannt sein, wie sich der Gastlandauftritt Italiens bis dahin entwickeln wird. Links: https://italiafrancoforte2024.com</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litblogkoeb.de/frankfurter-buchmesse-ehrengast-italien-2024/">Frankfurter Buchmesse – Ehrengast Italien 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://litblogkoeb.de">Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</a>.</p>
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		<title>Die Autobiographie des Giuliano di Sansevero / Andrea Giovene</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Aug 2023 09:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
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		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Neapel]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein junger Herr aus Neapel. Roman. Mit einem Nachwort von Ulrike Voswinkel. Aus dem Italienischen von Moshe Kahn Über dieses Buch: „Giuliano di Sansevero wächst auf in der verfallenden Pracht der Paläste seiner Vorfahren; während des Aufenthalts in einer nahe bei Neapel gelegenen Klosterschule bricht der Erste Weltkrieg aus. Im Schatten des Krieges und in der turbulenten Zeit danach erwachen im jungen Giuliano die Liebe zu den Büchern, das Interesse am weiblichen Geschlecht – und die Neugier auf die Welt.“ (Verlagstext) Sansevero. Dieser Name im Titel war es, der mich aufmerksam machte auf dieses ambitionierte Romanprojekt. Ich habe einen wichtigen Teil meines Lebens in Neapel verbracht und bin mit der Geschichte der Cappella Sansevero in der Altstadt vertraut. Es ist die Privatkapelle des Raimondo di Sangro (1710–1771), Prinz von Sansevero. Wer einmal die Kapelle besucht hat und sich in die mysteriöse Geschichte des Adligen, Alchemisten und Freimaurers vertieft hat, ist nachhaltig beeindruckt. So auch ich. Ich bin also wegen des berühmten Namens im Titel auf eine Ankündigung des Galiani-Verlages aufmerksam geworden und dachte, ich würde nun etwas mehr über die Familie derer von Sansevero erfahren. Aber da habe ich mich getäuscht. Wie das manchmal so ist mit Missverständnissen, führen sie dann doch zu glücklichen Begegnungen. Der Autor Andrea Giovene lebte von 1904 bis 1995 und entstammt der neapolitanischen herzoglichen Familie der Girasole, die ihren Stammbaum bis ins 11. Jahrhundert zurückverfolgen können. Die hier vorliegende fiktive Autobiographie des Giuliano di Sansevero schrieb Giovene zwischen 1966 und 1970. In Italien war die Romanfolge von 5 Bänden damals ein voller Erfolg. Nun liegt endlich auch die deutsche Übersetzung vor, um die sich Moshe Kahn verdient gemacht hat. Der erste Band, den ich vorab als eBook lesen durfte, ist schon erhältlich, die weiteren vier Bände hat der Verlag schon angekündigt und erscheinen nach und nach bis Ende 2023. Andrea Giovene hat seinen Roman in fünf mal fünf lange Kapitel unterteilt. Es entspannt sich eine ausgreifende Lebensgeschichte, die am Anfang des 20. Jahrhundert beginnt und im Jahr 1957 endet. Im ersten Band „Ein junger Herr aus Neapel“ erzählt Giuliano von seiner Kindheit und Jugend. Wir begleiten ihn durchs Haus, durch die engen Gassen der Altstadt Neapels, lernen seine zum Teil skurilen Familienmitglieder kennen. In die lange Geschichte der Vorfahren wird gleich zu Beginn am großen Stammbaum der Familie eingeführt, der in einem abgelegenen Zimmer des Elternhauses ein ganze Wand bis zur Decke füllt; für den kleinen Giuliano anfangs noch nicht bis zum Ende überschaubar. Er muss einen Tisch heranrücken und darauf einen Stuhl stellen, um die weiter entfernten Äste erkennen zu können. Die Ursprünge der Familie ganz am oberen Deckenrand sind für ihn noch völlig unerreichbar. Ein schöne Metapher dafür, dass er erst in seine Familiengeschichte hineinwachsen muss. Einen großen Teil des ersten Buches nimmt die so gar nicht kindgerechte Erziehung des „jungen Herrn“ in einem Klosterinternat, das von Benediktinermönchen geleitet wird, ein. Überhaupt ist er in der verschrobenen Adelsfamilie viel zu sehr sich selbst überlassen, was er einerseits genießt, was ihn andererseits zu einem Aussenseiter macht. Die persönliche Geschichte des Jungen ist verflochten mit der Geschichte Italiens und Europas zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Der Adel und die Adelsfamilien verlieren ihre Bedeutung und ihren Einfluss. Die politischen Verhältnisse sind in Bewegung. Mit Mussolini und dem italienischen Fascismo entstehen nicht nur in der Politik, sondern auch in der Familie Sansevero verschiedene Lager. Durch verwandschaftliche Querelen und Betrügereien schmilzt das riesige Vermögen die Familie zusehends. Man zieht in ein neues Haus, lebt aber immer noch das Leben des bourbonischen Adels. Giuliano bekommt ein Zimmer im hintersten Teil des neuen Hauses auf dem Monte di Dio, das man über einen außen angebauten Korridor erreichen kann. Auch hier versinnbildlicht sich seine Aussenseiterrolle. „Die nahezu einen Meter dicken Mauern, die massiven Fensterblenden aus Kastanienholz hielten jeden Lärm von diesem Teil des Hauses fern, obwohl der Ort an sich schon still und einsam gelegen war. Das andere Fenster war eine Fenstertüre und in Wirklichkeit auch der Eingang zu diesem Zimmer, denn zu ihm führte ein langgestreckter, geradezu schwebender Korridor, auf den hinaus sich keine weiteren Türen öffneten.“ Dieses Zimmer wird Giuliano zur Festung, in der er sich ungestört der Lektüre und dem Nachdenken widmen kann. Besuch hat er dort nur selten, ungebetene Gäste kündigen sich durch das Knarren auf dem Korridor an. „Nur über den schwebenden Korridor kommunizierte ich mit den anderen im Haus, doch eigentlich war ich durch ihn von ihnen getrennt. Ich betrachtete ihn als wesentlichen Teil meines Herrschaftsbereichs und der Grenze, so wie es Nationen mit den Alpenpässen tun.“ Von hier aus startet er auch seine Erkundungen beim anderen Geschlecht. Ein Mädchen in der Nachbarschaft wird im zur Freundin und Vertrauten. Aber auch hier erlebt er Entäuschungen. Erst hatte ich Bedenken, ob ich Lust auf eine endlos erscheinende Lebensgeschichte hätte, die noch dazu „nur“ die Übersetzung eines alten Buches ist. Moshe Kahn, der sich auch schon anderer Großprojekte (siehe das lange für unübersetzbar gehaltene Buch „Horcynus Orca“) erfolgreich angenommen hat, schafft es aber, eine zeitgemäße, flüssig lesbare Lektüre zu liefern. Das Nachwort von Ulrike Voswinkel würdigt das Projekt Adrea Giovenes ausführlich. Hier findet sich auch eine hervorragende Zusammenfassung des Inhalts und der Verbindungen zum Leben des Autors. Die italienische Ausgabe ist in einem Band mit fast tausend Seiten erschienen. Der Galianiverlag hat fünf lesefreundliche Bände darausgemacht. Der Einzelpreis von 26 € pro Band für das gebundene Buch erscheint mir aber zu hoch. https://www.galiani.de/buch/andrea-giovene-die-autobiographie-des-giuliano-di-sansevero-9783869712659</p>
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		<title>Se Steve Jobs fosse nato a Napoli /di Antonio Menna</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2022 09:28:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gastland Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Erfindung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei arme Jungs in einer Garage in Neapel haben die Idee ihres Lebens. Doch in Neapel ist es nicht möglich, mit ehrlichem Erfindergeist etwas Weltbewegendes auf die Beine zu stellen. Und genauso wie es beschrieben wird, habe ich es erlebt. Die schönste Stadt der Welt eignet sich nicht für tolle Pläne.</p>
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