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	<title>Gastland Archive - Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</title>
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	<description>Rezensionen und Nachrichten aus dem Literaturbetrieb</description>
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	<title>Gastland Archive - Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</title>
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		<title>La Storia / von Elsa Morante</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2024 08:40:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>La Storia von Elsa Morante gehört zu den großen Klassikern der italienischen Literatur. Bereits Anfang des Jahres brachte der Wagenbach-Verlag eine Neuübersetzung des Romans heraus, die von Maja Pflug und Klaudia Ruschkowski meisterhaft angefertigt wurde. Auf der Leipziger Buchmesse wurde das Werk bereits mit großem Erfolg vorgestellt, aber jetzt, mit Italien als Gastland der Frankfurter Buchmesse 2024, rückt es erneut ins Rampenlicht. Warum wurde dieses Buch neu übersetzt? Und warum ist La Storia heute so relevant wie nie zuvor? Ich glaube, das hat viel mit der zeitlosen Aktualität des Romans und dem klugen Timing der Neuauflage zu tun. Warum eine Neuübersetzung – und warum jetzt? Der Wagenbach-Verlag hat La Storia nicht zufällig Anfang 2024 neu herausgebracht. Italien als diesjähriges Gastland der Frankfurter Buchmesse gibt der Neuübersetzung eine zusätzliche Dimension. Die Leipziger Buchmesse war der erste Schritt, den Roman ins Bewusstsein der Leser zu bringen, aber der langfristige Plan scheint klar: La Storia steht sinnbildlich für das literarische Erbe Italiens und ist ein zentrales Werk, das gerade in diesem Jahr besonders ins Gespräch gebracht werden sollte. Maja Pflug und Klaudia Ruschkowski haben Morantes komplexe, poetische Sprache in eine moderne deutsche Fassung übersetzt, die den Roman für heutige Leser neu erfahrbar macht. Die Neuübersetzung schafft es, die Feinheiten und emotionalen Tiefen des Originals einzufangen, die in älteren Übersetzungen teilweise verloren gingen. Dass das Buch ausgerechnet in einem Jahr veröffentlicht wurde, in dem Italien im Fokus der internationalen Literaturwelt steht, zeigt, wie strategisch Wagenbach dieses Projekt angegangen ist. Die Relevanz von Morantes Erzählung heute La Storia ist weit mehr als ein historischer Roman über den Zweiten Weltkrieg. Morante erzählt von den Menschen, die oft übersehen werden – den &#8222;kleinen Leuten&#8220;, die unter den Folgen großer Ereignisse leiden. Ida Ramundo, die Protagonistin, und ihr Sohn Useppe stehen stellvertretend für all diejenigen, deren Leben durch Krieg und politische Entscheidungen zerstört wird. Und genau hier liegt die Aktualität des Buches. In einer Welt, in der Konflikte und Flucht immer wieder zentrale Themen sind, ist Morantes Erzählung erschreckend relevant. Die Geschichte berührt uns heute genauso wie in den 70er Jahren, weil sie universelle menschliche Fragen stellt: Wie überleben wir in Zeiten der Zerstörung? Wie bewahren wir unsere Menschlichkeit? Das macht den Roman so zeitlos – und die neue Übersetzung bringt diese Fragen mit einer sprachlichen Klarheit auf den Punkt, die im Jahr 2024 noch intensiver wirkt. Von Leipzig nach Frankfurt Dass der Roman bereits auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt wurde, zeigt, wie klug der Wagenbach-Verlag die Veröffentlichung geplant hat. Doch das große Highlight ist sicherlich die Frankfurter Buchmesse, bei der Italien als Gastland eine zentrale Rolle spielt. In diesem Kontext erscheint La Storia nicht nur als ein einzelnes Werk, sondern als Teil einer größeren literarischen Bewegung, die das kulturelle Erbe Italiens feiert. Wagenbach hat mit dieser Neuübersetzung gezeigt, dass es darum geht, Klassiker lebendig zu halten und sie für die Gegenwart neu zu interpretieren. Fazit: La Storia von Elsa Morante in der Neuübersetzung von 2024 ist nicht nur ein Geschenk für Liebhaber italienischer Literatur, sondern auch ein Werk, das gerade jetzt, mit Italien als Gastland der Frankfurter Buchmesse, besonders ins Gespräch gehört. Wer den Roman noch nicht kennt, hat jetzt die perfekte Gelegenheit, ihn in einer modernen und eindrucksvollen Fassung zu entdecken. Über die Autorin: Elsa Morante (1912–1985) war eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen Italiens und eine zentrale Figur der europäischen Nachkriegsliteratur. Sie wuchs in Rom auf und begann schon früh, Kurzgeschichten und Kinderliteratur zu schreiben. Ihr literarischer Durchbruch kam 1957 mit dem Roman L&#8217;Isola di Arturo (Arturos Insel), für den sie den renommierten Premio Strega gewann. Ihr Meisterwerk La Storia (1974) gilt als eines der wichtigsten Bücher über die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und die Auswirkungen auf das Leben einfacher Menschen. Morantes Werke zeichnen sich durch ihre poetische Sprache und ihre tiefe Empathie für die Leidenden aus. Sie war mit dem Schriftsteller Alberto Moravia verheiratet und eine enge Freundin von Pier Paolo Pasolini. Elsa Morante bleibt eine prägende Stimme der italienischen Literatur. Elsa Morante: La Storia. &#8211; Aus dem Italienischen von Maja Pflug und Klaudia Ruschkowski. &#8211; Wagenbach Verlag, Berlin 2024. &#8211; 1.376 Seiten, ISBN: 978-3-8031-3367-5. Siehe auch meine Artikel über frühere Veranstaltungen unter der Kategorie Buchmesse.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litblogkoeb.de/la-storia-von-elsa-morante/">La Storia / von Elsa Morante</a> erschien zuerst auf <a href="https://litblogkoeb.de">Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</a>.</p>
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		<title>Nachlese zur Leipziger Buchmesse &#8217;24</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2024 17:23:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Nachlese zur Leipziger Buchmesse 2024 mit besonderer Beachtung der Gastlandregion Niederlande &#038; Flandern, der unabhängigen Verlage. </p>
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		<title>Zumindest für eine gewisse Zeit / Hans Heesen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2024 12:23:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aus dem Niederländischen von Evelyne Wehrens Der kleine unabhängige Verlag „Schruf &#38; Stipetic“ bringt pünktlich zum Gastlandauftritt „Flandern und die Niederlande“ der Leipziger Buchmesse eine wundersame Geschichte vom Verschwinden, Bleiben und Erinnern auf den deutschen Literaturmarkt. Ist das eigentlich ein Roman? Eine zarte, luftige Geschichte einer Kindheit in den siebziger Jahren in einer kleinen Stadt an der Ijssel und einer besonderen Freundschaft zwischen Teenagern. Die Tragödien und unerhörten Begebenheiten spielen sich zwischen den Zeilen ab und wiegen um so schwerer. Der Hauptcharakter ist ein nicht namentlich genannter Gymnasiast. Es ist der Sommer 1974, und er ist heimlich in Frida, ein tschechisch-niederländisches Mädchen, verliebt. Indem er mit ihrem Bruder Freundschaft schließt, entdeckt er, dass ihre Eltern sie von der Schule fernhalten, um eine Teenagerschwangerschaft zu verbergen. In der Zwischenzeit kämpft er mit dem Schmerz um seine ältere Schwester, die ein Jahr zuvor bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Um der bedrückten Stimmung zu Hause zu entkommen, sucht er sich einen Job in einer Buchhandlung, führt er für einen Kunden ein Archiv mysteriöser Fälle von Verschwinden und verbringt Zeit im Café. Was hat es auf sich mit dem Tod der Schwester des Ich-Erzählers? Warum lebt Frida plötzlich bei den Großeltern? Warum sucht Fridas Bruder Nico, bester Freund aus Kindertagen, plötzlich wieder den Kontakt, obwohl sie Jahre nichts mehr gemeinsam unternommen haben? Ist Fridas Vater vielleicht auch der Vater ihres Kindes? Warum zieht Fridas und Nicos Familie so oft um? „Dass Nico und ich uns plötzlich, nach zwei jahren wiedersahen, fühlte sich an, als würde ein Film, der erstarrt war – ein unbeabsichtigtes Freeze Frame, verursacht durch ein Stocken des Projektors – wieder anlaufen, wenn auch etwas schwerfällig.“ Hans Heesen: Zumindest für eine gewisse Zeit. &#8211; Schruf&#38;Stipetic, 2024 &#8211; Über den Autor Die Geschichte spielt in Zutphen, wo der Autor geboren und aufgewachsen ist. Auch er hat den Unfalltod der eigenen Schwester zu beklagen. Der vorliegende, sicherlich als leicht autofiktional zu bezeichnende Text, dreht sich, wie auch frühere Werke ums Bleiben oder Gehen, um Treue und Verantwortung. Aber auch um ungewollte Schwangerschaften, Mißbrauch, Vertuschen von Tatsachen, große Lebensfragen. Heesen sagt selbst: „Ich habe mich immer um das Vergessene oder Verschüttete gekümmert. Das fühlt sich wie eine Verantwortung an und gilt auch für die Geschichte über meine Schwester und Frida. Wenn ich sie nicht aufschreibe, wer dann?“ zitiert und übersetzt von mir nach contactzutphen (letzter Zugriff 08.03.2024) Wieder einmal muss ich meiner Bewunderung und meinem Staunen darüber Ausdruck verleihen, dass gute Literatur es schafft, große Sachverhalte und komplexe Zusammenhänge in relativ kurze Texte zu verpacken. Auch dies ist ein solches Buch. Meisterhaft wie Heesen mit zarten Strichen und wunderbaren Formulierungen einen Lebensausschnitt festhält. Hier merkt man auch, dass der Autor im Filmmetier zuhause ist und sich mit Kameraeinstellungen und Schnitten auskennt. Ein Dank auch an die Übersetzerin Evelyne Wehrens, die ganz genau Heesens Ton trifft. Das Motto des diesjährigen Gastlandauftrittes bei der Leipziger Buchmesse gilt auch für dieses Buch: Alles außer flach! Über den Autor: Hans Heesen ist 1959 in Zutphen geboren, wo er seit acht Jahren wieder lebt und eines der ältesten Filmtheater der Niederlande führt. Er schrieb Drehbücher und ist Dozent für Drehbuch an der Filmakademie in Amsterdam. Er ist Mitbegründer des Programms „Writers for Europe“. (Verlagsangaben) Hans Heesen Foto: © Frank-Mossink Zumindest für eine gewisse Zeit. Roman / Hans Heesen. Aus dem Niederländischen von Evelyne Wehrens. &#8211; Klappenbroschur; 140 Seiten. &#8211; Berlin: Schruf&#38;Stipetic, 2024 &#8211; ISBN 978-3-944359-80-9</p>
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		<title>Ehrengast Italien 2024 auf der 76. Frankfurter Buchmesse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Feb 2024 08:37:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Florenz, „Förderung der italienischen Literatur und des Lesens“ – so lautet der Titel der Veranstaltung, mit der am 27. Februar in Florenz die dritte Ausgabe von „Testo“ eröffnet wurde. An der von Todo Modo konzipierten und von Pitti Immagine in Zusammenarbeit mit der Stazione Leopolda organisierten Veranstaltung über das zeitgenössische Verlagswesen nahmen bis zum 25. Februar 150 Verlage teil. Die Beiträge im Rahmen der ersten, von Laura Pugno koordinierten Begegnung in der Arena Olivetti der Stazione Leopolda stammten von Annalena Benini, Direktorin der Internationalen Buchmesse Turin, Innocenzo Cipolletta, Vorsitzender der Associazione Italiana Editori, Adriano Monti Buzzetti, Präsident des italienischen Zentrums für Bücher und Lesen (Centro per il libro e la lettura), Alessandro De Pedys, Generaldirektor für öffentliche und kulturelle Diplomatie des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit (MAECI) und Mauro Mazza, Sonderbeauftragter der Regierung für die Koordination rund um den Ehrengastlandauftritt Italiens auf der 76. Frankfurter Buchmesse. Und auch Juergen Boos, der Direktor der Frankfurter Buchmesse, richtete eine Videobotschaft an alle Referenten und Teilnehmer. 2024 wird ein unvergessliches Jahr für die italienische Literatur, die im Oktober genau 36 Jahre nach der letzten Gelegenheit auf der wichtigsten internationalen Buchmesse Europas und vermutlich der Welt wieder im Mittelpunkt steht. Ein großartiger Anlass für unsere Kultur im Allgemeinen, die sich darauf vorbereitet, ihre Konfrontations- und Dialogfähigkeiten gleichermaßen unter Beweis zu stellen. Das ist der erklärte Zweck des Programms, an dem der Sonderbeauftragte Mauro Mazza mit seinem Team arbeitet: „Niemand will irgendjemanden überzeugen oder gar konvertieren. Aber wir möchten uns besser kennen und kennenlernen, aufeinander zugehen und vertrauter miteinander ins Gespräch kommen als jemals zuvor – und zwar ganz ohne Zensur oder Zäsur“, wie Mauro Mazza erklärte. Für Mazza „wird sich der Dialog lohnen, sofern er auch von persönlichen Treffen zwischen Schriftstellern und Lesern begleitet wird“. Während des Treffens im Rahmen von „Testo“ wurde das aus der Feder des italienischen Comiczeichners Lorenzo Mattottis stammende Plakatmotiv, das Italien als Ehrengast flankieren soll, erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt: „Eine junge Leserin, die sich auf einer als Lesemöbel gezeichneten Blume ihrem Buch widmet und die Welt beobachtet, bereits reich an Erfahrungen und bereit, sich mit ihren Mitmenschen auszutauschen, um gemeinsam zu versuchen, eine bessere Welt zu erschaffen“, erklärt Mazza. Der Außerordentliche Beauftragte erinnert daran, dass das vollständige Programm der italienischen Teilnahme an der nächsten Buchmesse, wie mit den Organisatoren vereinbart, in einer Pressekonferenz Ende Mai in Frankfurt veröffentlicht wird. Ein Aspekt, den auch Innocenzo Cipolletta, Vorsitzender des Projektpartners „Associazione Italiana Editori“, betonte: „Es ist uns noch nicht möglich, die Namen der italienischen Autoren, die im Oktober auf der Buchmesse anwesend sein werden, preiszugeben. Das besonders hohe Engagement der von uns einbezogenen Verlage stellt jedoch die Anwesenheit zahlreicher Autoren und Persönlichkeiten in Frankfurt sicher“. Cipolletta hob außerdem „die erfolgreiche Zusammenarbeit, die der außerordentliche Beauftragte der Regierung Mauro Mazza mit uns und den Verlagen ermöglicht hat“ hervor, und bezeichnete sie als „Schlüssel für den Erfolg der Teilnahme Italiens als Ehrengast 2024 an der Frankfurter Buchmesse“. Die nächsten Termine auf dem Weg zur 76. Buchmesse werden sowohl in Italien als auch in Deutschland im Rahmen der Initiative „Destinazione Francoforte“ (Destination Frankfurt) stattfinden. Ab heute wird die italienische Annäherung an die wichtigste Buchmesse Europas zudem von Mattottis Zeichnung begleitet, die das Motto „Verwurzelt in der Zukunft“ auch visuell zum Ausdruck bringt. Lorenzo Mattotti ist ein italienischer Comiczeichner und Illustrator, der am 24. Januar 1954 in Brescia, Italien, geboren wurde. Er ist bekannt für seine lebendige und ausdrucksstarke Kunst, die die traditionellen Grenzen des Comics überschreitet und Elemente der Malerei, des Designs und der Illustration integriert. Mattottis Arbeiten, die sich durch ihre lebendigen Farben und fließenden Linien auszeichnen, zieren nicht nur die Seiten von Graphic Novels und Comics, sondern sind auch in internationalen Zeitschriften, wie Cosmopolitan, Vogue, The New Yorker, Le Monde und Vanity Fair, in Kinderbüchern sowie in der Modebranche erschienen, was seine Vielseitigkeit und seinen großen Einfluss auf die bildende Kunst belegt. Text und Plakat: Pressestelle – im Namen des Ehrengastes Italien 2024 auf der Frankfurter Buchmesse c/o WBCO&#160;</p>
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		<title>K.O. / Maurizio Fiorino</title>
		<link>https://litblogkoeb.de/k-o-maurizio-fiorino/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Nov 2023 09:08:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
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		<category><![CDATA[Gastland Italien]]></category>
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		<category><![CDATA[unabhängige Verlage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die düstere Realität eines süditalienischen Dorfes der achtziger Jahre. Maurizio Fiorino skizziert in seinem Roman "K.O." die trostlose Welt des jungen Biagio. Zwischen toxischer Männlichkeit, fehlenden Vorbildern und verpassten Chancen offenbart sich eine erbarmungslose Reise, die von Hoffnung durchzogen ist, jedoch in einer überraschenden Wendung endet. Fiorino bewahrt trotz der harten Realität eine poetische Note und wirft mit "K.O." die Frage auf: Welche Vorbilder braucht es, um den Teufelskreis von Hässlichkeit und Gewalt zu durchbrechen?</p>
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		<title>Meine Mutter hätte es Krieg genannt / Vera Politkowskaja mit Sara Giudice</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eo / Litblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Nov 2023 19:20:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
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		<category><![CDATA[Gastland Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
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		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzrezension Das Buch &#8222;Meine Mutter hätte es Krieg genannt&#8220; von Vera Politkowskaja präsentiert eine zutiefst bewegende und fesselnde Geschichte. Die Autorin gewährt dem Leser einen intensiven Einblick in das Leben ihrer berühmten Mutter, Anna Politkowskaya, einer herausragenden Journalistin, die während des Tschetschenien-Konflikts zu einer wichtigen Stimme für die Opfer wurde und nie aus Opportunität den Mund gehalten hat. Selten habe ich auf so kleinem Raum, das schmale Buch hat nur 192 Seiten, eine Geschichte Russlands von der Perestroika bis heute gelesen. Hochachtung habe ich vor der Bewertung der Russin Vera Politkowskaja des Ukrainekrieges. Der tragische und bis heute ungelöste Mord an Anna Politkowskaya bildet den zentralen Fokus des Buches, wobei Vera Politkowskaya geschickt die Lebensgeschichte ihrer Mutter mit deren engagiertem Einsatz für die Opfer verknüpft. Das Buch betont die Überzeugung der Mutter, dass die Wahrheit das einzige wirksame Gegengewicht in einer Diktatur darstellt. &#8222;Seid mutig und nennt die Dinge immer beim Namen.&#8220; S.10 in der deutschen Übersetzung des auf Italienisch erschienenen Buches &#8222;Una Madre. La vita e la passione per la verità di Anna Politkovskaja&#8220; &#8222;Wenn man mit seinen Vorstellungen von Gerechtigkeit allein bleibt, dann wird man verletzlich und fragil.&#8220; S.105 ebenda Es ist außerdem ein wunderbares Mutter-Tochter-Buch. Ein Rückblick auf eine schwierige und doch möglichst &#8222;normale&#8220; Kindheit in einer richtigen Familie mit Oma, Opa, Vater, Bruder &#8211; und einer Mutter, die ihre Kinder immer vor den Gefahren warnt, die am Ende mit ihrem Tod eingetroffen sind. Insgesamt liefert das Werk ein eindrucksvolles Zeugnis von Mut und dem unermüdlichen Streben nach Wahrheitsfindung. Die gelungene Übersetzung aus dem Italienischen ermöglicht es, diese bedeutende Geschichte einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Das Buch trägt dazu bei, das Vermächtnis von Anna Politkovskaya in einer globalisierten Welt weiter zu verbreiten. Lesen! Politkowskaja, Vera:Meine Mutter hätte es Krieg genannt / Vera Politkowskaja mit Sara Giudice. Aus dem Italienischen von Amelie Thoma und Christian Försch. &#8211; 1. Auflage 2023. &#8211; Stuttgart : Tropen, 2023. &#8211; 192 Seiten, 17 IllustrationenEinheitssacht.: Una madre. La vita e la passione per la verità di Anna PolitkovskajaISBN 978-3-608-50195-7 fest geb. : 22,00 https://www.eopac.net/oedekoven/medium/meine-mutter-hatte-es-krieg-genannt/</p>
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		<title>Groll / Gianrico Carofiglio</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Nov 2023 09:46:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[eBook]]></category>
		<category><![CDATA[Gastland Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
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		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Spannung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>“Groll” von Gianrico Carofilio ist ein sehr gut geschriebener Kriminalroman mit einigen Twists. Die Kombination aus Kriminalgeschichte, Psychodrama und vielschichtigen Charakteren macht dieses Buch zu einem Lesegenuss für Fans von Krimis mit Tiefgang.</p>
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		<title>Intimleben / Niccolò Ammaniti</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Nov 2023 12:56:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Gastland Italien]]></category>
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		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Spannung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schauplatz ist die Politikszene Italiens hinter den Kulissen. Quasi sind wir beim Ministerpräsidenten zu Hause.</p>
<p>Die Protagonistin ist Maria Christina Palma – im Netz sogar als „die schönste Frau der Welt“ bezeichnet. Sie will als Präsidentengattin alles richtig machen. In diese Rolle ist sie durch den Aufstieg ihres Mannes unfreiwillig geraten und hat nun mit allen Vor- und Nachteilen zu kämpfen.</p>
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		<title>Frankfurter Buchmesse – Ehrengast Italien 2024</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Oct 2023 12:21:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist 35 Jahre her, seit 1988 auf der 40. Frankfurter Buchmesse erstmals das Konzept des &#8222;Ehrengastes&#8220; ausprobiert wurde, bei dem jedes Jahr ein anderes Land als Gastland eingeladen wird. Im kommenden Jahr wird Italien erneut diese Ehre zuteil. Der Wechsel von Slowenien zu Italien Vor wenigen Tagen hat Italien das Staffelholz von Slowenien übernommen, das in diesem Jahr das Gastland war. In Vorbereitung auf diesen prestigeträchtigen Auftritt hat Italien ausreichend Zeit gehabt, um Konzepte für seinen Ehrengastpavillon sowie einen Imagefilm zu entwickeln. Das Motto &#8222;Radici nel futuro&#8220; Als Motto wurde &#8222;Radici nel futuro&#8220; gewählt, was so viel bedeutet wie &#8222;Wurzeln in der Zukunft&#8220;. Dieser Ausdruck soll wohl die lange Tradition der italienischen Literatur und ihre weitreichenden Auswirkungen auf die Zukunft verdeutlichen. Der Imagefilm und seine Herausforderungen Der Imagefilm ist auf der eigens eingerichteten Website des Gastlandes zu sehen. Von Zukunft und aufregenden Neuerungen beim Medium Buch ist nichts zu spüren. Auch der Sprecher und die Familie althergebrachten Formats unterstreichen die gestrige und konservative Haltung der Macher (eine weibliche Beteiligung ist kaum vorstellbar). Die Hoffnung besteht, dass sich bis zur nächsten Buchmesse noch viel in eine positivere, zukunftsorientierte Richtung entwickelt. Unbeantwortete Fragen Bislang scheinen viele wichtige Fragen noch nicht gestellt worden zu sein. Weder in der offiziellen Broschüre noch im Pressematerial auf der Website des Gastlandes werden Fragen wie die Lage der unabhängigen Verlage und Literaturübersetzerinnen in Italien, die aktuellen Themen in der italienischen Gegenwartsliteratur oder die Meinungen von Übersetzerinnen und Verlagen zu ins Deutsche übersetzten italienischen Büchern ausreichend behandelt. Auch von mehr Förderung für die Übersetzung italienischer Literatur ist nicht die Rede. Die politische Dimension ich frage mich auch, ob sich die derzeitige konservative bis rechte Politik in Italien in der Herangehensweise an den Gastlandauftritt widerspiegelt. Viele unbeantwortete Fragen und die Hoffnung auf Besserung bleiben bestehen &#8211; noch ist Zeit. Ausblick auf die Zukunft Die 76. Internationale Buchmesse in Frankfurt findet statt vom 16. bis zum 22. Oktober 2024. Wir dürfen gespannt sein, wie sich der Gastlandauftritt Italiens bis dahin entwickeln wird. Links: https://italiafrancoforte2024.com</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litblogkoeb.de/frankfurter-buchmesse-ehrengast-italien-2024/">Frankfurter Buchmesse – Ehrengast Italien 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://litblogkoeb.de">Litblogkoeb - ohne Bücher ist alles nichts</a>.</p>
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		<title>Nonna / Thomas de Padova</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Sep 2018 08:21:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Thomas de Padova erinnert sich an seine Sommerferien bei den italienischen Großeltern in Mattinata, Apulien. Als Erwachsener kehrt er zurück und versucht, aus den wenigen Erklärungen der Großmutter, die Geschichte der Familie zusammenzusetzen.</p>
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