Aus dem Klappentext: „Wir treffen Georg, einen Studenten der Musikwissenschaft und angehenden Komponisten, als er mit Mitte zwanzig eine neue Frau kennenlernt. Sie wird etwas in ihm lösen, mit ihr wird er ins Leben aufbrechen, Kinder bekommen und doch keine glückliche Ehe führen. Er wird sich fragen, woran das liegt, was sein autoritärer Vater damit zu tun hat, der ein Patriarch alter Schule ist und die Familie durch diverse Affären ruiniert, und er wird einen großen Schritt in eine neue Liebe wagen. Doch frei ist Georg nicht mehr, denn er bleibt Vater von drei Kindern, die am Ende zur Liebeskonstante in seinem Leben werden. Über sie wird er sich seiner…
Buchtipps für den Sommer
Meine Leseempfehlung für den Sommer ist der dritte Teil der autobiographischen Trilogie von Joachim Meyerhoff „Alle Toten fliegen hoch“. Alle drei Teile sind eigenständig zu lesen. Nachdem Meyerhoff, von Beruf Schauspieler, uns im ersten Teil an seinem Schüleraustausch in Amerika teilhaben lässt, erzählt er im zweiten Teil von seiner Kindheit in einer psychiatrischen Klinik, die sein Vater leitete. Im dritten Band besucht er die Schauspielschule in München und lebt derweil bei seinen Großeltern. Herrlich dieser Kontrast zwischen dem weltfremden und unwirklichem Leben des Großbürgertums in einer Münchner Villa und den abstrusen Anforderungen an den Autor im Schauspielunterricht. Meyerhoff schafft es in einer verblüffend frischen Sprache, uns fassungslos auf der einen…