Max Frisch: Mein Name sei Gantenbein „Die dabei gewesen sind, die letzten, die ihn noch gesehen haben, Bekannte durch Zufall, sagen, daß er an dem Abend nicht anders war als sonst, munter, nicht übermütig.“ Erster Satz von M.Frisch „Mein Name sei Gantenbein“ Suhrkamp, 1974 (meine Ausgabe) Mein Klassiker also. Wer käme bei der Frage nach seinem Klassiker schon auf den Gantenbein? Sicher – auch ich hätte viele im Gepäck, von denen ich glaubhaft schreiben könnte. Thomas Mann hat in mir die Faszination von Sprache geweckt („Das Gesetz“), Doris Lessing meine Haltung zum Feminismus herausgefordert („Das goldene Notizbuch“), Virginia Woolf fragte mich nach meinem eigentlichen Geschlecht („Orlando“), Hermann Hesse hat mich…
Hool / von Philipp Winkler
(überarbeitete Fassung vom 15.11.16) Ich habe den Roman „Hool“ von Philipp Winkler gelesen. Mir fehlen jedoch irgendwie die Bewertungskriterien für ein solches Werk, welches sich in den Kanon der von mir gelesenen Bücher schlecht einordnen lässt. Auf der einen Seite bin ich davon fasziniert – ein Roman, welcher bestimmt nicht so leicht in Vergessenheit gerät, weil er die Hooligan-Szene beschreibt, die uns normalerweise hermetisch verschlossen bleibt. Er hat es zu recht auf die Shortlist zum deutschen Buchpreis 2016 geschafft. Auf der anderen Seite ist es natürlich keine schöne Lektüre, die ich anderen Menschen gerne empfehlen würde. Ich denke da an meine Bücherei, in der vor allem nach Lesegenuss gesucht wird. Während des…
„Preisverdächtig“ – Praxiskonzepte zum Download
Eine Fundgrube für Ideen…
Eierlikörtage– Das geheime Tagebuch des Hendrik Groen, 83 ¼ Jahre
Sehr empfehlenswert als Hörbuch. Demnächst auch in Oedekoven.
Aus dem Leben einer kleinen Bücherei
Das war ein voller Terminkalender von Donnerstag bis Sonntag! Das muss ich mal kurz erzählen. Am Donnerstag kam das Mimikry-Theater aus Köln zu uns. In zwei Vorstellungen mit insgesamt über 200 Zuschauern hat uns Frau Wolfram mit dem Figurentheaterstück „Swimmy“ verzaubert. Am Freitagmittag gab es einen Sektempfang anlässlich der erfolgreichen Einführung unserer E-Book-Ausleihe www.libell-e.de und der großzügigen Unterstützung des Projekts von Seiten der eRegio mit 6000 €. Am gleichen Abend hat Anne Gesthuysen aus Ihrem Roman „Sei mir ein Vater“ gelesen. Der Saal war mit fast 100 Zuschauern gut gefüllt. Ein erster Pressebericht ist bei www.A-wie-Alfter.de erschienen. Am Samstag und am Sonntag hatten wir dann unsere jährliche Buchausstellung zum Namenstag des…